| VfL Hüls ist optimistischer als die PSV |
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| 01.06.2007 / Lokales / Marl |
Von Hannspeter Seeber
Recklinghausen. Es gilt wieder für die Judoteams des VfL Hüls und der PSV Recklinghausen. In der Regionalliga steht bei den Frauen und Männern der zweite Kampftag an, für die VfL-Männer in Aachen-Walheim, für die PSV-Frauen in Mönchengladbach.
Weitaus optimistischer gehen dabei die Marler Sportler ihre Aufgabe am Samstag an. Gegen die SU Witten-Annen II und Gastgeber TSV Hertha Walheim II sind durchaus zwei Siege möglich. Trainer Michael Taubert wird an die 20 Aktive mitnehmen, von denen bis zu zwölf auch eingesetzt werden. "Nur unsere beiden Niederländer Chiel Willems und Mark Weijers werden wohl gegen beide Kontrahenten antreten", sagt Teamsprecher Christian Knoblich.
Spannend für die Hülser Kämpfer wird es in Aachen, weil die Wittener eventuell auch auf Mitglieder des Bundesliga-Kaders zurückgreifen. "Das würde unsere Bemühungen deutlich erschweren", sagt Knoblich, "trotzdem könnten wir nach zwei Kampftagen tatsächlich bei 8:0 Zählern stehen. Das wäre ideal."
Wer wirklich auf die Matte darf bzw. muss, wird sich wie üblich erst vor Ort entscheiden, denn auch im Judo spielt die Taktik eine große Rolle.
Auf die beiden wohl stärksten Ligateams treffen die Recklinghäuserinnen am Niederrhein mit dem 1. JC Mönchengladbach II und dem DSC Wanne-Eickel. "Große Hoffnungen habe ich nicht", sagt Coach Egon Bergmann, "doch wir werden natürlich auch taktisch setzen. Anja Reßler und Eva Wisberg sind wohl sicher dabei, der Rest ergibt sich."
Gegen die Wanner Frauen besteht vielleicht eine kleine Chance, doch eigentlich konzentriert sich die PSV Recklinghausen auf die Kampftage drei und vier Mitte August und Anfang September.