| Teilerfolg in der Hauptstadt |
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| 02.07.2007 / Lokales / Sprockhövel |
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Auch am dritten Kampftag der 2. Bundesliga-Nord durften sich die Damen des 1. JJJC Hattingen, wie schon zum Auftakt in der heimischen Halle an der Talstraße, über einen Sieg freuen. Am Samstag in Berlin wurde der TSV Bayer 04 Leverkusen mit 3:2 besiegt, gegen die Gastgeberinnen des PSV Olympia setzte es hingegen eine 1:6-Niederlage.
"Gegen Berlin hätte auch alles passen müssen, um etwas Zählbares mitzunehmen", gestand Hattingens Team-Managerin Angela Andree. Während die Hattingerinnen zweimal wöchentlich zum Training auf die Matte gehen, üben die Berlinerinnen zweimal täglich. Der PSV Olympia betreibt ein Internat, in dem die junge Mannschaft optimale Bedingungen vorfindet. Das spiegelte sich auch in den Ergebnissen wider: Vor dem 6:1 über den 1. JJJC wurden auch die Leverkusenerinnen mit 4:1 besiegt. Jessica Ackermann und Susann Stammwitz besiegten ihre Kontrahentinnen aus dem Rheinland jeweils vorzeitig, Ilka Gießelmann und Silke Andree erkämpften jeweils Unentschieden.
Die Niederlage gegen Berlin mag schmerzhaft gewesen sein, da sie so deutlich ausfiel. Umso entspannter gestalteten die Hattingerinnen ihren Samstagabend in der Bundeshauptstadt: Zunächst ging es in ein italienisches Restaurant, anschließend in ein Tanzlokal. Erst gegen drei Uhr morgens kehrte der Tross ins Hotel zurück.
Der nächste Kampftag führt den 1. JJJC wieder in die neuen Bundesländer: Dann gastiert die Mannschaft von Team-Managerin Angela Andree gemeinsam mit dem Osnabrücker TB beim PSV Rostock. "Das wird auch schwierig, aber zumindest gegen Schlusslicht Osnabrück muss ein Sieg her", fordert Andree. Kampftag ist der 4. August 2007. OlBe