| Und noch einmal heißt es: neu motivieren |
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| 24.07.2007 / Lokales / Sprockhövel |
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Vier Wettkampftage in gut drei Monaten - das ist Judo-Bundesliga. Seit Jahren ist die Saison in der 1. und 2. Liga weit auseinandergerissen. Und das heißt für die Kämpfer: immer wieder neu motivieren.
Das müssen auch die Judofrauen des 1. JJJC Hattingen. In zehn Tagen steht der letzte Kampftag in der 2. Liga Nord an. Die Hattingerinnen müssen zum PSV Rostock reisen, wo sie auch auf den Osnabrücker TB treffen.
Unterschiedlicher können die Aufgaben für die Frauen nicht sein. Denn Spitzenreiter und Schlusslicht sind die Gegner auf der Matte. Theoretisch ist der hiesige Judo-Klub als aktuell Tabellensiebter mit vier Punkten gesichert. Rein rechnerisch könnte noch der Absturz kommen. Das ist allerdings so gut wie unwahrscheinlich, denn der punktlose Letzte Osnabrück wird kaum gegen den Tabellenführer bestehen können.
So gesehen ist für Hattingen also alles im grünen Bereich. Dennoch gilt es, sich so gut wie möglich aus dieser Saison zu verabschieden - die zweite inder 2. Bundesliga. Das Debüt im Vorjahr war in der Endabrechnung mit Rang vier besser gelungen - danach sieht es derzeit jedenfalls aus. Zehn Punkte standen damals auf dem Konto des 1. JJJC Hattingen, der sich nie Sorgen um den Klassenerhalt machen musste. Das sieht in der Kampfperiode 2007 anders aus. Nur ein 5:1-Erfolg gegen den JC Essen und ein knapper 3:2-Sieg gegen Bayer Leverkusen sind bisher auf der Habenseite gebucht. Um die Bilanz etwas zu verschönern, erwartet Team-Managerin Angela Andree gegen Schlusslicht Osnabrück einen Sieg, wohlwissend, dass die Aufgabe am 4. August schwer werden wird. lukas