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Straußberger Überraschungs-Ei

27.07.2007 / Lokales / Essen

Von Rulof Albert

Als Überraschungs-Ei getarnt gibt der KSC Straußberg am morgigen Samstag (17 Uhr, Don-Bosco-Gymnasium, Eintritt frei) beim letzten Saison-Heimkampf der JKG Essen in der 2. Judo-Bundesliga seine Visitenkarte ab. Keiner weiß, mit welcher Mannschaft das Schlusslicht antritt. Deshalb würde JKG-Trainer Ralf Drechsler lieber sein eigenes Wunschkonzert dirigieren. Denn dann wüsste er, was gespielt wird und wer für Straußberg auf die Matte geht.

Eines weiß Drechsler aber sicher: Es wird Abstiegskampf pur. Der punktlose Vorletzte gegen den punktlose Letzten. Das wird sich am Samstag ändern. "Der Sieger hat den Klassenerhalt so gut wie geschafft", erklärt Drechsler. Das wissen auch die Straußberger, das Farmteam des Bundesliga-Spitzenreiters JC Frankfurt/Oder. "Mit einem Sieg in Essen kann auch der Gegner den Abstieg so gut wie verhindern. Dementsprechend wird der Kader wohl mit Erstliga-Athleten aufgefüllt werden", vermutet Drechsler. Nur der Letzte steigt aus der 2. Liga ab.

Dennoch sind die Essener zuversichtlich. "Die Jungs haben im Training einen guten Eindruck hinterlassen", sagt Drechsler, der allerdings auf Jens Schäfer, Sohn Sebastian Drechsler (beide im Urlaub) und Sascha Wasin (Internationales Turnier in Serbien) verzichten muss. Dazu fällt Damian Ivanovic (Schulter) weiterhin verletzt aus. Dafür ist Issa Saroit (-81 kg) nach seinem Rippenbruch seit zwei Wochen wieder im Training und einsatzbereit. Fraglich ist dagegen der Einsatz von Christian Medrow (-90 kg, Fußverletzung).

Einen Tipp, wie das Duell enden wird, hat Drechsler bereits abgegeben - 8:6. Aber für wen, sagte er nicht. Insgeheim hofft er natürlich, dass er auch beim Schlussakkord noch den Dirigentenstab in der Hand hält. Und drei Punkte.
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