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Robby beruhigt Reeh-Nerven Gipfeltreffen

30.07.2007 / Lokales / Witten

SC Berlin : SU Annen 5:7 Zuschauer: 120.

Von Oliver Schinkewitz
Berlin. Die erste Hürde auf dem Weg ins anvisierte Viertelfinale hat Judo-Bundesligist SU Annen am Samstag schon mal genommen. Der 7:5-Erfolg über einen starken Gastgeber SC Berlin sollte der Truppe vom Kälberweg Aufwind für die verbleibenden Kämpfe der Vorrunde gegen den UJKC Potsdam und den 1. JC Eberswalde geben.

Kraftakt Nummer eins bewältigten die Judoka der Sport-Union bereits auf der Autobahn: Rund sechs Stunden Anreise von Witten nach Berlin - das erfordert eine Menge Sitzfleisch und Geduld von den Spitzen-Kämpfern. Angekommen in der Bundeshauptstadt, musste zunächst der niederländische U 20-Weltmeister Marvin de la Croes noch ein Kilogramm Gewicht 'runterschwitzen - nächste schwere Übung. Allerdings war dabei der Substanzverlust des 19-Jährigen so groß, dass sein Kampf gegen Christian Ultsch verloren ging. Dabei hatte der kantige Niederländer seinen Rivalen schon nach wenigen Sekunden "mit dem Kopf unter der Decke", wie SUA-Coach Andreas Reeh nach dem gekonnten Ausheber flapsig formulierte - doch leider gelang dem Neuzugang kein Wurf, der eine Wertung gebracht hätte.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Wittener jedoch schon mit 3:0 vorn gelegen durch Siege von Benjamin Behrla (gerade vom DJB-Trainingslager in Ungarn zurück), Christoph Najdecki und Martijn van Oostrum. Auch das anfängliche Remis von Schwergewichtler Nils Kopke gegen den bärenstarken Weißrussen Siarhei Kukharenka (immerhin WM-Dritter 2003) war wie ein Erfolg zu werten. Insofern lief Durchgang eins plangemäß, denn nach dem zwischenzeitlichen 4:1 von Christophe Lambert musste man auch die Niederlage von Florian Hahn gegen den Polen Wilkomirski vorab einkalkulieren - 4:2.

"Die Berliner hatten von ihren Ausländer ganz sicher mehr erhofft als zwei Punkte", meinte Andreas Reeh nach dem Ende des Kampfes. Doch nachdem Kukharenka in Durchgang eins patzte, war es am Ende Wilkomirski, der nicht über ein Remis gegen Teja Ahlmeyer hinauskam. Zu diesem Zeitpunkt aber hieß es bereits 7:5 für die SU Annen - und es stand nur noch dieses eine Duell aus.

"Zwischendurch musste ich aber schon nochmal richtig durchatmen", bekannte Reeh. Denn nach der 6:3-Führung, für die Behrla und Najdecki gesorgt hatten, gab Martijn van Oostrum überraschend einen Zähler gegen den jungen Max Bunk ab. Und als dann noch Berlins Thomas Hinze gegen Alexander Jauk punktete, hieß es nur noch 6:5 für den DM-Dritten von 2006.

Doch Robby van Laarhoven unterstrich mit seinem Erfolg gegen Faruch Bulekulov einmal mehr, wie wichtig er für die Sport-Union ist. "Robby hat sich überhaupt nicht beirren lassen", war Reeh beeindruckt vom Selbstbewusstsein des 25-Jährigen. "Damit haben wir uns eine gute Ausgangslage für den Potsdam-Kampf am nächsten Samstag geschaffen", so Reeh. Noch ein Sieg, dann ist das Viertelfinale sicher gebucht. Sorgte für den entscheidenden siebten Annener Punkt: Robby van Laarhoven (hinten) war dem Berliner Faruch Bulekulov klar überlegen und stand nach nur 49 Sekunden dank eines blitzschnellen Abtauchers als Sieger fest. Archivfoto: Hans-Dieter Thomas

Auch am kommenden Samstag, 4. August, werden die Judoka der Sport-Union Annen (3.) wieder mit einer starken Besetzung auf die Matte gehen. Beim vorletzten Vorrunden-Heimkampf gegen den UJKC Potsdam (2. Platz/10:4 gegen SV Georg Knorr Berlin) werden auch WM-Fahrer Jonas Focke und der Niederländer Henri Schoemann wieder kämpfen. Fehlen wird hingegen Marvin de la Croes.

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