Judo rund um die Uhr: Die Sportler des Budo-Clubs Kamp Lintfort kämpfen um Spenden.
Judo rund um die Uhr. Ob zur Frühstückszeit morgens oder zur Geisterstunde - die Sportler des Budo-Clubs Kamp Lintfort sind immer kampfbereit. Zwei Tage und Nächte wollen sich die Judoka gegenseitig auf die Matte werfen und damit noch ein gutes Werk tun.
Der Förderverein Aries des St. Bernhard-Hospitals in Kamp-Lintfort soll von der Kampfeslust der rund 80 Sportler des Vereins profitieren. Wie sie sich Geld für eine gute Sache zusammenschwitzen können, damit haben die Lintforter schon Erfahrung. Für den "Red Nose Day" hatten sie vor zwei Jahren in 48 Stunden mehr als 2000 Euro erkämpft. Den damals aufgestellten Rekord von 19 682 Würfen als Gesamtleistung, wollen die Judoka beim Marathon von Freitag, 10. August, 16 Uhr bis Sonntag, 12. August, 16 Uhr übertreffen.
Medizinischer Fitnesstest
Jeweils 90 Minuten lang werfen sich die Paare auf Basis einer festgelegten Wurfliste auf die Matte. Damit die Sportler sich nicht verletzen oder verausgaben, führt die medizinische Abteilung des St. Bernhard Hospitals vor und nach jeder Einheit einen Fitnesscheck durch. Damit es weder den Zuschauern noch den Sportlern in der Warteschleife zwischendurch langweilig wird, sorgen die Mitarbeiter des Krankenhauses mit Seminaren in Tai Chi, Rückentraining und einem Tape-Seminar für die richtige Grundhaltung.
Von den Kleinsten der Eltern-Kind-Gruppe bis zum erfahrenen Kämpfer mit 73 Jahren stehen oder liegen alle Vereinsmitglieder auf der Matte. Während der 48 Stunden steht die Glück-Auf-Halle in Kamp-Lintfort Neugierigen offen. Der Verein feiert gleichzeitig sein 20-jähriges Bestehen. (dos) |