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Finale vorm Finale

Mit einem Sieg gegen das Team vom KSC Strausberg beim letzten Kampftag der 2. Judo-Bundesliga kann der JC 66 Bottrop sich die Meisterschaft sichern.

Für das Team der 66´er geht es heute zwar um die Meisterschaft doch leider bedeutet das nicht wie in den vergangenen Jahren der direkte Aufstieg ins Judooberhaus. In diesem Jahr ist der Weg in die erste Liga deutlich schwieriger. Eine Aufstiegsrunde Ende Oktober, bei der die beiden Letztplatzierten der ersten und die beiden Erstplatzierten der zweiten Liga gegeneinander antreten werden, soll zwei Aufsteiger ermitteln.

Trainer Frank Urban schaut jedoch noch nicht so weit und ist vollkommen auf den Samstag konzentriert. „Nachdem wir in Gelsenkirchen leider verloren haben, müssen wir diesen letzten Kampf unbedingt gewinnen um am Ende Erster zu bleiben!“

Der Grund ist nahe liegend. Der Meister der zweiten Liga darf nämlich automatisch die Ausrichtung für die Aufstiegsrunde übernehmen. Wie wichtig das für die Bottroper ist, hört man schnell raus. „Für uns ist der Heimvorteil enorm wichtig. Es wird bei der Aufstiegsrunde auf der Matte sicher schwer genug für uns. Da können wir die Unterstützung von den Rängen mehr als gut gebrauchen.“

Auf dem Papier dürfte es am Samstag ab 17 Uhr eine klare Sache für den Favoriten aus Bottrop werden, denn die Aufstiegsaspiranten treffen auf den Regionalligaaufsteiger aus Strausberg, der in dieser Saison erst einmal punkten konnte. Doch der Bottroper Coach ist eher pessimistisch und macht sich vor dem Saisonfinale Sorgen, ob denn wirklich alles nach Plan laufen wird. Auch weil der Kader des Teams nicht nach seinen Vorstellungen über die Waage gehen kann. Die Hausherren müssen auf die holländischen Punktegaranten Ruben Houkes und Dex Elmont verzichten, die beide in Rio nächste Woche bei den Weltmeisterschaften kämpfen werden. Auch  Martin Doll wird durch seine Verletzung am Sprunggelenk nach wie vor nicht im Leichtgewicht zur Verfügung stehen.

Nichtsdestotrotz sollte die Mannschaft stark genug sein, um diese Aufgabe vor eigenem Publikum in der Dieter-Renz-Halle zu meistern und dann hoffentlich mit ihren Fans die Meisterschaft zu feiern.

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