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Der zweite Anzug passt nicht

14.05.2007 / Lokales / Sprockhövel

Veronika Herrmann (unten) hatte nicht nur mit ihren Kontrahentinnen Probleme, sondern auch mit der ungewohnten Gewichtsklasse. Foto: Arne Poll Von Oliver Bergmann

Jeder wusste, dass es angesichts der Ausfälle von Silke Andree, Susann Stammwitz und Irina Arends schwer werden würde. Dass aber die Damen des 1. JJJC Hattingen gänzlich mit leeren Händen dastehen würden - nein, das konnte und wollte sich niemand vorstellen.

Erst im dritten Kampf der ersten Begegnung gegen Tabellenführer TuS Hermannsburg konnte Marion Esche-Dönges den Hattingerinnen den ersten Punkt erkämpfen, souverän gewann gegen die Niedersachsen nur noch Ilka Gißelmann ihren Kampf. Zwar ging auch Anke Pfeiffer erfolgreich von der Matte, doch nur weil ihre Gegnerin Tina Hesselink disqualifiziert wurde. Sie wandte eine Wurftechnik an, bei der Pfeiffer senkrecht mit dem Kopf zur Matte stand. So etwas kann bekanntlich zu schwersten Verletzungen führen. Besondere Hintergründe hatte die Niederlage von Veronika Herrmann: "Sie hat noch nie in der Klasse bis 63 Kilogramm gekämpft, doch weil Silke Andree ausfiel, mussten kurzfristig zwei kg runter. Die erste Begegnung also verloren, zwar knapp mit 3:4, aber ein Kampf stand ja noch an. Gegen Budokan Lübeck. Die Lübecker waren bereits als Schlusslicht nach Hattingen gefahren und im ersten Kampf gegen Hermannsburg beim 2:5 ebenfalls deutlich unterlegen.

Doch auch hier gab es nur drei Siege. Jessica Ackermann in der Klasse bis 70 Kilogramm, Sandra Herget (über 78 Kg) und Ilka Gißelmann (bis 78 Kg) waren erfolgreich, doch das reichte nicht, um auch als Mannschaft jubeln zu dürfen.

"Schade, damit hatten wir nicht gerechnet. Wir hatten Lübeck auch nicht unterschätzt. Das Problem waren eher die fehlenden Kämpferinnen", stellte der erste Vorsitzende, Andreas Weber, enttäuscht fest. Ähnlich bewertete Team-Managerin Angela Andree die beiden Niederlagen: "Wir hatten das Pech, dass wir nicht wechseln konnten." Dabei lag der 1. JJJC gegen Lübeck schon auf Kurs. Im dritten Kampf gegen die Hansetädterinnen, den Marion Esche-Dönges und Viktoria König bestritten, führte die Hattingerin knapp, wollte König dann mit einer Aushebeltechnik endgültig besiegen. Die Lübeckerin konterte, Esche-Dönges fiel auf den Rücken, und verlor dadurch ihren Kampf. "So etwas passiert, dürfte aber eigentlich nicht", sagte Andree. Für die Tabelle bedeutet das: Hattingen liegt nach einem Sieg und drei Niederlagen mit 14:13 gewonnenen Kämpfen und 2:6 Punkten auf Platz sieben.

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