1. EJC vs Osnabrücker TB 4:3
Die Kämpfe: (+78 kg) Pieczykolan - Hehmann 0:10, (-48 kg) Schlicker - Menzel 10:0, (-63 kg) Zimmnau - Niemeier 0:7, (-78 kg) Protze - Habenicht 10:0, (-52 kg) Kaese - Dierks 0:5, (-70 kg) Merten - Schumann 5:0, (-57 kg) Scholten - Rohde 10:0.
1. EJC vs PSV Olympia Berlin 4:3
Die Kämpfe: (+78 kg) Protze - Delorme 0:10, (-48 kg) Schlicker - Johannsen 5:0, (-63 kg) Zimmnau - Fuchs 7:0, (-78 kg) Pieczykolan - Voß, (-52 kg) Neuhof - Schulz 10:0, (-70 kg) Merten - Lisewski 0:10, (-57 kg) Scholten - Scherz 10:0.
Die Frauen des 1. EJC holten im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Judo-Bundesliga wichtige Punkte und kletterten in der Tabellen vom achten auf den sechsten Platz. Am zweiten Wettkampftag vor heimischem Publikum siegte der EJC vor 200 Zuschauern in dramatischen Kämpfen gegen Osnabrück und Berlin jeweils mit 4:3. Den entscheidenden Punkt steuerte in beiden Duellen Jenny Scholten bei.
Die EJC-Trainer Peter Matthies und Thomas Scholten machten aus der Not eine Tugend. Da viele ihrer Kämpferinnen im Abistress oder beruflich verhindert sind, mussten sie auf Athletinnen aus dem Oberliga-Kader zurückgreifen. Dazu gehören seit Saisonbeginn auch die 16-jährigen Nicole Neuhof und Jenny Scholten. "Sie haben ein gutes Debüt abgeliefert. Die jungen Wilden haben wichtige Zähler geholt", lobte Matthies.
Vor allem Jenny Scholten bewies Nervenstärke. Gegen Osnabrück und Berlin stand es nach sechs Duellen je 3:3 und in beiden Abschlussduellen sicherte sie dem EJC mit Ippon die ersten Saisonerfolge. "Zwei Siege habe ich erhofft. Aber es hätten auch zwei Niederlagen sein können", war Matthies erleichtert. ralb Und dann die Hände zum Himmel: EJC-Trainer Peter Matthies. Zwei Mal über die volle Dauer von fünf Minuten musste Katharina Zimmnau (l., -63 kg) auf die Matte.
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