Drei Kämpfe, null Punkte. Aufsteiger KSC Strausberg hat sich in der 2. Judo-Bundesliga überhaupt noch nicht zurechtgefunden. Und das soll nach dem Willen von Harald Mantei, dem Trainer des JC Koriouchi Gelsenkirchen, auch so bleiben. Zum letzten Kampftag vor der langen Sommerpause - weiter geht es am 27. Juli - kommt das Team aus Brandenburg in die Schürenkamp-Halle (Sa., 18 Uhr). "Eine Mannschaft der Namenlosen", sagt der Koriouchi-Trainer. Er hat seine Kämpfer allerdings eindringlich darauf hingewiesen, den Tabellenvorletzten ernst zu nehmen. Die bisherige Strausberger Zweitliga-Bilanz sind Niederlagen gegen den Beueler JC (5:9), beim TSV Hertha Walheim (3:11) und gegen den JC Mönchengladbach (5:8). Nicht zuletzt deshalb spricht Harald Mantei auch davon, dass seine Mannschaft einen Pflichtsieg einfahren müsse. Die Voraussetzungen dafür sind gut, zumal auch das so wichtige Duo aus den Niederlanden - anders als vor zwei Wochen in Essen - wieder dabei sein wird: Mittelgewichtler Jeffrey Meeuwsen (90 kg), der allerdings immer noch ein paar Schulter-Probleme hat, und Schwergewichtler Willy Bilstra (+100 kg). So kann der Koriouchi-Trainer auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Nicht nur das. Auch die Fitness müsste besser sein, vor allem die Sven Rösners. Nachdem der Superleichtgewichtler (60 kg) in Essen keine Luft für fünf Minuten gehabt hatte, durfte er zwei Wochen Sonderschichten schieben, um seine Kondition zu verbessern.
Ein Sieg vorausgesetzt, gingen die Gelsenkirchener Judoka mit 6:2 Punkten in die Sommerpause. Das wäre okay, sorgte aber längst nicht für Zufriedenheit bei Trainer Harald Mantei. Der erinnert sich noch an den 21. April, an das 5:7 beim JC Mönchengladbach. "Ich bin immer noch ein bisschen sauer", sagt er. AHa |