Juni 2010
+++ 30.06.2010 Trapp zog richtigen Joker +++
(WE)
Voerde. Friedrichsfelder Energieleistung brachte zwei Siege in der
Judo-Oberliga. Mannschaft von Trainer Walter Trapp schlug JG Münster
und den MSV Duisburg.
Würde Walter Trapp volles Haar tragen,
hätte ihm dieses vor dem Kampftag wegen immer neuer schlechten
Nachrichten wohl zu Berge gestanden. Hendrik Lohmann meldete sich
krank, Marvin Junik verletzt, Frank Schmitz fällt eh länger aus, und
die Hälfte der Mannschaft hatte noch am Abend vor dem Kampftag
Abiturabschlussfeier.
Doch „Glatzkopf“ Trapp steckte den
Kopf nicht in den Sand und führte die Mannschaft am zweiten Kampftag
der Judo-Oberliga in Duisburg-Meiderich zu zwei Siegen, 5:2 gegen JG
Münster und 4:2 gegen Gastgeber MSV Duisburg.
Im Auftaktkampf
gegen den Tabellenführer nach dem ersten Kampftag, die JG Münster,
punkten Tim Gerpheide (bis 66 kg), dann Timo Engelhardt. In der Klasse
+100 musste sich Christian Anders geschlagen geben. Dann folgte der
erste Oberligaeinsatz von Marius Rühl (bis 81 kg), der nach Ablauf der
Zeit nach Punkten verlor. Für ein Highlight sorgte U17-Kämpfer Jörn
Lohmann, der bis 100 kg die 3:2-Führung besorgte. Anschließend
punkteten Jeffrey Kramer (bis 81 kg) und Hubert Swiech (bis 60 kg).
Vor
dem Kampf gegen den MSV zog sich Trainer Trapp in die äußerste
Hallenecke zurück, grübelte und änderte kurz vor der Abgabe noch die
Aufstellung. Er wechselte in den Gewichtsklassen und warf zum ersten
Mal Ruben Wojnowski (bis 73 kg) ins Oberligakampfgeschehen. All das
sollte sich im Nachhinein als Erfolgsformel herausstellen. Tim
Gerpheide (-66 kg) eröffnete gewohnt mit einem Sieg. Der MSV glich
prompt aus, obwohl es lange so aussah, dass Joern Lohmann (-90 kg) den
Kampf für sich entscheiden könnte. Als Christian Anders (+100 kg)
verlor und sich auch noch schwer an der Schulter verletzte, waren die
Friedrichsfelder geschockt.
Doch nach dem beherzten Auftritt
von Ruben Wojnowski zum 2:2, der den Meidericher Robin Soppa nach 1:30
Minuten auf die Matte legte, beflügelte das auch den bis 100 kg
hochgesetzten Timo Engelhardt (unentschieden). Der Rest war dann nur
noch Kür. Jeffrey Kramer (-81 kg) und Hubert Swiech (-60 kg) punktete
zum 4:2. DerWesten
+++ 29.06.2010 Seit 26 Jahren Judo-Trainer beim TV 1871 +++
Von Lutz Risse
(WE)
Hohenlimburg. (luz) Thomas Reimann, Judoka des TV Hohenlimburg 1871,
darf sich über eine weitere, hohe Auszeichnung freuen. Der 44-jährige
Polizeibeamte erwarb nach zweijähriger, harter Vorbereitungszeit den 5.
Dan.
Mit 14 Lenzen trat Reimann 1980 in den TV 1871 ein. 1984
legte er bereits die Prüfung zum Braungut ab und absolvierte den
Trainer-C-Lehrgang. Seit diesem Zeitpunkt ist Reimann beim TV 1871 fast
ununterbrochen als Trainer tätig – seit mittlerweile fast 26 Jahren.
Den
Schwarzgurt (1. Dan) erwarb er 1990, feierte im gleichen Jahr die
Kata-Meisterschaft in NRW und belegte den dritten Platz bei den
deutschen Kata-Meisterschaften. Die weiteren Dan-Prüfungen bestand er
1993 (2. Dan), 1996 (3. Dan) und 2000 (4. Dan). 2002 folgte die
Ausbildung zum Judo-Lehrer im Deutschen Judo-Bund , die höchste
Trainer-Lizenz im Breitensport. 2010 folgte der 5. Dan – es dauerte 20
Jahre vom 1. bis zum 5. Dan.
Seit 1990 ist Thomas Reimann
ununterbrochen Vorstandsmitglied bei der Judo-Abteilung des TV 1871,
derzeit auch 2. Vorsitzender des Gesamtvereins. Seit 1990 ist er Prüfer
für Kyu-Grade und wird als Referent für Kyu- und
Dan-Vorbereitungslehrgänge im Märkischen Kreis eingesetzt.
Nach
intensiver Vorbereitung mit ihrem Partner Philip Kopetzki legte die
Hohenlimburgerin Leonie Blume im Judo-Klub Hagen ihre Prüfung zum 1.
Dan mit Erfolg ab.
Sie musste die Nage-No-Kata laufen,
mindestens fünf Wurftechniken aus der Gokyo, mindestens fünf
Wurftechniken beidseitig und fünf Wurftechniken außerhalb der Gokyo
werfen. Als Komplexaufgaben demonstrierte sie fünf Kombinationen und
fünf Konter. Auf dem Boden zeigte Leonie je drei Varianten aus den vier
Haltegruppen, je zwei Varianten aus den sieben Armhebelgruppen und
jeweils zwei Varianten aus den sieben Würgegriffgruppen. der westen
+++ 27.06.2010 JC 66 glänzt mit Kantersieg +++
Von Dennis Kohl
Bottrop. Mit einem regelrechten
Kantersieg haben sich die Judoka des JC 66 Bottrop in die Sommerpause
verabschiedet und bleiben auch nach dem fünften Kampftag ungeschlagen
an der Tabellenspitze der 2. Herren-Bundesliga Nord.
Am
vergangenen Samstag ließen sie dem Budokan Lübeck nicht den Hauch einer
Chance und schickten die Gäste mit einer 14:0-Packung nach Hause.
Rund
100 Zuschauer hatten sich trotz strahlendem Sonnenschein und Fußball-WM
in der Dieter-Renz-Halle eingefunden und sahen den ersten Zu-Null-Sieg
seit drei Jahren. Zuletzt war den Bottropern dieses Kunststück im
September 2007 gegen die Mannschaft aus Strausberg gelungen.
Entsprechend zufrieden war man daher auf Seiten des JC 66: „Mit so
einem Ergebnis rechnet man natürlich im Vorfeld nicht unbedingt. Das
haben die Jungs wirklich super gemacht“, freute sich Dominik Assmann,
der Cheftrainer Frank Urban an diesem Abend vertreten hatte. Urban
weilte bei einem Turnier im tschechischen Teplice, so dass Assmann, wie
bereits gegen Knorr Berlin, das Kommando übernahm und sich auch diesmal
über einen Sieg freuen konnte.
Der JC 66 startete furios:
Team-Kapitän Markus Wallerich, Mikos Salminen und Daniel Möller
gewannen ihre Duelle allesamt vorzeitig und sorgten so zügig für die
ersten drei Zähler. Oliver Gussenberg und Tobias Pahnke mussten
anschließend zwar über die volle Distanz von fünf Minuten gehen,
konnten ihre Kämpfe jedoch ebenfalls siegreich gestalten. Als dann
Jeffrey Meeuwsen und Alexander Bannikov ihre Gegner vorzeitig auf die
Matte schickten, war die klare 7:0-Pausenführung perfekt. Auch im
Anschluss ließen die Bottroper nicht locker und gingen weiterhin
konzentriert zu Werke. Sehr zu Freude des etatmäßigen Co-Trainers
Dominik Assmann: „Mir hat gefallen, dass die Jungs auch nach der klaren
Führung den Biss behalten haben. Es hat sich kein Schlendrian
eingestellt.“
Der zweite Durchgang war eine Parallele zum
Kampfbeginn. Marc Kühlkamp, Mikos Salminen und Yassin Grothaus bauten
mit drei vorzeitigen Siegen die Führung auf 10:0 aus. Oliver
Gussenberg, der wegen einer leichten Knieblessur nur mit angezogener
Handbremse kämpfen konnte, musste dann wiederum über die volle Distanz
von fünf Minuten. Gleiches galt für Alexander Jauk, ehe Daniel Möller
und Danny Meeuwsen den Sack jeweils nach knapp der Hälfte der Kampfzeit
zu machten. Der 14:0-Kantersieg war somit unter Dach und Fach. „Ein
besonderes Lob geht hierbei an Daniel Möller. Im zweiten Durchgang
haben wir ihn eine Gewichtsklasse nach oben gesetzt, und er war auch
hier erfolgreich. Das war ganz stark“, war Assmann mehr als zufrieden
mit der Leistung Möllers.
Unterm Strich konnten die Lübecker die
Gastgeber aus Bottrop zu keiner Zeit gefährden. Zwar gelang es den
Norddeutschen, einige Kämpfe recht offen zu gestalten, am Ende waren
sie gegen den Tabellenführer der 2.Bundesliga Nord jedoch absolut
chancenlos. „Man muss den Lübeckern allerdings zugute halten, dass sie
nicht in ihrer Bestbesetzung antreten konnten. Es fehlten nahmhafte
deutsche und ausländische Kämpfer. Dennoch muss man solch eine Vorlage
natürlich auch erst einmal nutzen, denn am Ende könnte es auf das
Kämpfeverhältnis ankommen“, erklärte Assmann.
Für die Judoka des
JC 66 Bottrop geht es nun in die verdiente Sommerpause. Der nächste
Kampf steigt erst wieder am 11. September beim Team von Judo in Holle.
Der Heimkampf gegen Bayer Leverkusen bildet dann am 18. September den
Abschluss der Hauptrunde.
Infokasten:
Doppelte Freude bei
Daniel Möller. Der 22-Jährige konnte sich nicht nur über eine starke
Leistung beim Bundesliga-Kampf gegen Budokan Lübeck freuen. Eine Woche
zuvor sicherte er sich auch den Titel des deutschen Hochschulmeisters
in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm. Austragungsort der Titelkämpfe
waren die Sportstätten am Karsluher Institut für Technologie. Im Finale
setzte sich Möller gegen Bartholomäus Konat durch. der westen
+++ 27.06.2010 PSV-Judokas machen Schritt in Richtung Klassenerhalt +++
Von Felix Kannengießer
(WE)
Bochum. Am zweiten Kampftag überzeugen vor allem die Routiniers im
jungen Bochumer Team. Witten gibt die Punkte kampflos ab.
TSV Bayer Leverkusen II -PSV Bochum 2:5 (20:45)
PSV:
Veldboer (-73 kg; 1:0), Fiedler (-81 kg; 1:1), Shirotskiy (-100 kg;
1:2), Medrow (-90 kg; 1:3), Podsadoczny (über 100 kg; 1:4), Bobeth (-60
kg; 2:4), Zwart (-66 kg; 2:5).
Die PSV Bochum dominierte beim
zweiten Kampftag in Leverkusen und tankt damit vor dem ersten Heimkampf
am 19. September ordentlich Selbstvertrauen. „Wir haben uns einen guten
Abstand zum Tabellenende gesichert und wollen die Klasse wieder
frühzeitig sichern“, sagte Trainer Jürgen Wagner.
Neben dem
Kampf gegen Bayer stand das Duell mit den Lokalrivalen aus Witten auf
dem Plan. Gegen die SU Witten-Annen III gewann die PSV jedoch kampflos
(7:0). Die Sportunion hatte mit Verletzungssorgen zu kämpfen, eine
Bitte nach Verlegung des Kampftages kam zu kurzfristig für Ausrichter
Leverkusen.
So blieb die Auseinandersetzung mit Bayer die
einzige an diesem Sonntag. Zum Auftakt zeigte Neuzugang Dirk Veldboer
(-73 kg) einen guten Kampf. Ein Schulterwurf überraschte den Bochumer
jedoch, der erste Punkt ging an den Gastgeber. Mit einem Ausheber
machte Dustin Fiedler (-81 kg) den Punktverlust seines Vereinskameraden
wieder gut und sorgte postwendend für den 1:1-Ausgleich.
Drei
weitere Siege besiegelten den Bochumer Auswärtserfolg vorzeitig:
Nikolay Shirotskiy konnte in der Klasse bis 100 kg mit Martin Schütt
seinen Angstgegner besiegen. Mit einem Te-Guruma gewann er erstmals
gegen den TSV-Kämpfer. Karl-Richard Frey verlangte PSV-Routinier
Christian Medrow (-90 kg) zwar alles ab, am Ende setzte sich aber die
Erfahrung des Bochumers durch. Sebastian Podsadoczny trat eine
Gewichtsklasse höher an (über 100 kg), hatte mit Michael Weyres aber
kaum Probleme. Nach 40 Sekunden beendete er den Kampf.
Jan-Philipp
Bobeth (-60 kg) zog gegen seinen Gegner am Boden den Kürzeren. Seine
Niederlage war, wie der überlegene Sieg von Punktegarant Patrick Zwart
(-66 kg), am Ende aber nur Makulatur. Bochum siegte schließlich mit
5:2: „Das ist ein erfreuliches Ergebnis“, befand Wagner. der westen
+++ 24.06.2010 „Der Mannschaft gehört die Zukunft“ +++
Von Felix Kannengießer
Bochum. Trainer Jürgen Wagner will mit seinem jungen Team in Leverkusen punkten. Der Kampftag steht aber noch auf der Kippe.
Die
Judo-Oberliga geht in die nächste Runde. Am zweiten Kampftag tritt die
PSV Bochum gegen Ausrichter Bayer Leverkusen II und die dritte
Mannschaft der SU Witten Annen an. „Es ist wie beim letzten Mal. Alles
kann passieren, die Teams befinden sich auf Augenhöhe“, sagt Trainer
Jürgen Wagner, schränkt aber ein: „Vorausgesetzt die Vereine setzen
nicht zu viele höherklassige Kämpfer ein.“
In den
Kampfklassen gibt es bei den Bochumer Judokas einige Veränderungen
gegenüber dem ersten Kampftag. Dort erreichte die PSV eine Bilanz von
2:6, aber nur weil Dortmund die Punkte wegen eines Regelverstoßes
abgeben musste. „Wir haben eine junge Mannschaft, der die Zukunft
gehört. Man muss ihnen aber auch schlechte Momente zugestehen“, bleibt
Wagner zunächst vorsichtig gestimmt.
Weil sich der Holländer
Alex Hoffmann etwas zurückgezogen hat, wird der noch 16-jährige Milan
Erdmann als zweiter Mann hinter Jan-Philipp Bobeth in der Klasse -60kg
antreten. Mit dem 17-jährigen Westdeutschen Vizemeister Julius Gudera
reist ein weiterer junger Judoka mit nach Leverkusen. Er steht als
dritter Mann (-66kg) hinter Routinier Eyke Ehrenberg und Punktegarant
Patrick Zwart, der laut Wagner „sehr gut in Form“ ist. Christian
Tröster muss hingegen passen.
Um die Klasse -73kg kümmern
sich die Neuzugänge Dirk Veldboer und Mario Rasche. „Beide fühlen sich
bei uns wohl. Sie sind ein sportlicher Zugewinn, wenn sie voll im
Training stehen“, so Wagner. Bis -81kg tritt neben Dustin Fiedler
Matthias Engel an, der sich in der Landesliga empfohlen hat. Fiedler
hat das Problem, dass seine Spezialtechnik, der Abtaucher, seit dieser
Saison verboten ist. „Er muss sich jetzt umstellen“, erklärt Wagner.
In
der Gewichtsklasse -90kg kann der Trainer mit Frederik Schultejohann
und Christian Medrow, der wieder gesund ist, auf die bewährten Kräfte
vom ersten Kampftag zurückgreifen. Sebastian Podsadoczny bekommt -100kg
wieder die Unterstützung seines Nebenmannes Nicolay Shirotskiy. Über
100kg tritt neben Christian Bentke Joachim Krantz an, weil Andre Planz
beruflich verhindert ist. „Er muss sich über Kämpfe in Form bringen“,
fordert Wagner vom kriselnden Bentke.
Momentan steht der
Kampftag allerdings auf der Kippe, weil Witten III eine Verlegung
beantragt hat. Die Entscheidung darüber steht noch aus. der westen
+++ 24.06.2010 Westdeutsche
Meisterschaften der U 14 in Duisburg +++
Titel
für Mandy Haas vom JC 66, Silber für Herrmann Desch
Bei
den Westdeutschen Meisterschaften der U 14 in Duisburg erkämpfte sich Mandy
Haas vom Judo-Club 66 Bottrop den Titel in der Klasse bis 63 kg. Herrmann Desch
musste sich erst im Finale der Klasse bis 50 kg geschlagen geben und belegte
Platz zwei.
Mandy
Hass bezwang in ihrem Auftaktkampf Anna Metger aus Uerdingen vorzeitig mit
einem Schulterwurf. Per Haltegriff siegte die Bottroperin in der nächsten Runde
gegen Jessica Feiser aus Hürth. Erneut ein Schulterwurf entschied das Halbfinale
zu gunsten der Schülerin aus Bottrop die damit im Finale stand. Im Finale
setzte sich das Nachwuchstalent vom JC 66 dann wieder vorzeitig per Haltegriff
durch und wiederholte ihren Titelgewinn aus dem Vorjahr. Frauke Brückmann
konnte sich trotz einer guten Leistung noch nicht in die Medaillenplätze
vorkämpfen. „Ihr fehlt noch ein wenig Beständigkeit“, kommentierte JC-Trainer
Frank Urban ihre Kämpfe. Mit Alina Wunsch (-44 kg) konnte krankheitsbedingt
eine Medaillenkandidatin vom JC 66 leider nicht antreten. „Schade für Alina,
nach den guten Vorleistungen hätte sie sicher um die Medaillen mitgekämpft,“
bemerkte JC-Trainer Frank Urban.
Bei
den Jungen schickte der JC 66 mit Raphael Cham (-34 kg) und Herrmann Desch (-50
kg) zwei Kämpfer ins Rennen. Raphael Cham zeigte bei seiner ersten
Westdeutschen Meisterschaft eine gute Leistung belegte am Ende Platz sieben.
„Er kann sich noch nicht so
konzentrieren, wie es für einen solchen Wettkampf nötig ist. Die Niederlage im
letzten Kampf nicht nötig. Ich bin aber dennoch zufrieden;“ fasste Frank Urban
die Leistung seines jüngsten Kämpfers zusammen. Herrmann Desch gehörte zum
engeren Favoritenkreis. Dieser Rolle wurde der JC-Kämpfer in der Vorrunde
gerecht. Mit vier vorzeitigen Siegen kämpfte sich das Nachwuchstalent vom JC 66
souverän bis in das Finale vor. Auch hier ging der Bottroper schnell in
Führung, konnte den Vorsprung aber nicht halten und gab in letzter Sekunde noch
die entscheidende Wertung ab. Das bedeutete am Ende die Silbermedaille. Ein
tolles Ergbenis für den Nachwuchs des JC 66 der damit wieder einmal der seine Zugehörigkeit
zu den Spitzenclubs im in Nordrhein-Westfalen unter Beweis stellte.
+++ 24.06.2010 JC 66 als Tabellenführer in den nächsten
Heimkampf +++
Gegen Budokan Lübeck kämpfen die JC 66-Männer
am kommenden Samstag in der Dieter-Renz-Halle.
„Endlich können wir wieder mal in der
Dieter-Renz-Halle kämpfen.“, so Präsident Assmann. „Die Renz-Halle ist einfach
unsere Heimstätte, da fühlen wir uns wohl und liefern immer die beste Leistung
ab.“ Der Präsident der 66er ist Aber auch froh, dass es nach Kampftag in die
Sommerpause geht. „Fünf Kampftage innerhalb von nur acht Wochen ist schon fast
zuviel. Zeitgleich gab es zwei Bundesranglistenturniere und fünf Weltcups. Wir
mussten ganz schön jonglieren, das geht an die Substanz.“.
Nach dem beeindruckenden Sieg der JCer gegen
den SV Motor Babelsberg, ist der JC 66 Bottrop nun auch wieder – wie bei den
Frauen - Tabellenführer der 2. Bundesliga. „Gegen Babelsberg haben wir die
beste Saisonleistung unseres Teams gesehen. Und das, obwohl wir stark
ersatzgeschwächt waren.“ Zeigt sich auch Team-Manager Tapper zufrieden mit dem
bisherigen Verlauf.
Lübeck kämpfte im letzten Jahr bis zum
letzten Kampftag gegen den Abstieg. Nur durch den finalen Sieg gegen
Gelsenkirchen rettet sich das Nord-Team und schickte stattdessen Gelsenkirchen
in die Regionalliga. „Die Lübecker liefern eine klasse Leistung ab. Seit zwei
Jahren kämpft das Team gegen die Finanznot an und schafft mit einem äußerst
kleinen Budget den Klassenerhalt. In diesem Jahr gab es bereits zwei Siege. Die
beiden Niederlagen fielen knapp aus. Auch das zeugt von der tollen Arbeit der
Verantwortlichen in Lübeck.“ Beschreibt Tapper die Lage der Lübecker weiter.
Am Samstag geht es um 17:00 Uhr in der
Renz-Halle los. Trotz des zu erwartenden schönen Wetters und der WM hoffen die
Verantwortlichen des JC 66 auf viele Zuschauer. Tapper: „Das ist erst einmal
der letzte Heimkampf. Der nächste Heimkampf findet erst am 18.09.2010 zum
Saisonausklang statt. Ich bin mir sicher, dass unsere Fans diese Gelegenheit
noch einmal nutzen werden.“
Glück für die Bottroper Mannschaft, dass das
deutsche Achtelfinalspiel gegen England am Sonntag um 16:00 Uhr stattfindet.
Hier droht jedenfalls keine Konkurrenz.
+++ 21.96.2010 Knappe Entscheidung gegen Chantal König +++
Von Rupert Joemann
(WE)
Der JC Nippon Gladbeck war durch Chantal König und André Krummeich am
vergangenen Wochenende mit zwei Aktiven bei den Westdeutschen
Judo-Meisterschaften der weiblichen und männlichen U14 in Duisburg
vertreten.
Chantal König gewann ihren
ersten Kampf durch einen Haltegriff. Ihren zweiten Kampf verlor sie
durch einen Hüftwurf. Damit kam sie in die Trostrunde um Platz drei.
Dort
traf sie auf die Bottroperin Fabienne Fischer. Nach der regulären
Kampfzeit von drei Minuten stand es zwischen den beiden Kämpferinnen
unentschieden und auch nach dem einminütigen Golden-Score waren beide
punktgleich. Daher mussten die Kampfrichter über die Siegerin
entscheiden. Sie entschieden sich mit 2:1-Stimmen für Fischer, die
später Bronze gewann.
Damit war das Turnier für Chantal König beendet und sie landete am Ende auf dem neunten Platz in dem 16er-Starterfeld.
André
Krummeich verlor seinen ersten Kampf durch eine Ippon-Wertung und kam
ebenfalls in die Trostrunde um Platz drei. Dort gewann er seinen
zweiten Kampf mit einer Ippon-Wertung. Den nächsten Kampf verlor er
aber wieder durch Ippon und landete so schließlch auf Rang 13 im
17-köpfigen Starterfeld. der westen
+++ 21.06.2010 Jacqueline Pook gute Siebte +++
(RN)
LÜNEN Sehr achtbar mit Platz sieben und als jeweils Beste aus dem
Judo-Kreis Unna/Hamm hielten sich zwei U14-Judoka des Lüner SV bei der
Westdeutschen Meisterschaft - 172 Mädchen und 188 Jungen aus den fünf
Bezirken.
Jacqueline Pook (52 kg, 16 Gegner) unterlag der spätere
Ersten Lara Reimann (Duisburg) schon nach fünf Sekunden. Anschließend
hebelte sie Marinella Ballocco (Elmpt) nach 1.31 Minute und hielt
Theresa Thomas (Bochum), die bei den Bezirkskämpfen noch einen Platz
vor ihr lag, mit Haltegriff fest - Sieg nach 3.04 Minuten. Nicole
Schuberth (Hennef) bedeutete für Jacqueline nach sechs Sekunden die
Endstation, da sie nach zu kurzen Pause "platt" war.
Steven Dörich
(60 kg, 17 Gegner) unterlag nach Freiloss dem späteren Dritten, Ole
Canadas (Lüttringhausen) nach 17 Sekunden, schlug nach je 59 Sekunden
Dennis Kaul (Rheine) und Joshua Hofmann (Witten). Danach hatte er
Pascal Leske (Börde Union) nach Meinung seiner Betreuer Jörg Schönfeld
und Axel Hadac schon mit einem vollen Punkt, einem Ippon geworfen,
wofür der Kampfrichter aber nur einen halben Punkt gab. Nach 1.43
Minute ließ der 13-Jährige sich noch werfen. schied aus. ruhrnachrichten
+++ 16.06.2010 SU Annen hat vier von sieben Kämpfen hinter sich - Vieles noch möglich +++
WITTEN
Vier von sieben Kämpfen haben die SU Annen und die übrigen
Judo-Bundesligisten der Gruppe Nord schon hinter sicht. Der Rest folgt
ab dem 18. September. Dann wird es wohl noch bis zum 9. Oktober dauern,
bis alle vier Viertelfinal-Qualifikanten feststehen.
Von Dietmar Bock
WITTEN
15.5.2010 Glänzend besiegten die Judoka der SU Annen die Gäste aus
Berlin. Auf der Pressekonferenz lobte Trainer Andreas Reeh vor allem
den Einsatz von Regionalliga-Judoka Hans-Martin Kühn. (Von Jürgen Koers)
Die
Entscheidung dürfte angesichts des engen Tabellenstandes erst am
letzten Gruppen-Durchgang fallen. Spitzenreiter JC Frankfurt/Oder
(8:0-Punkte) kann die zweite Runde schon buchen, während sich mit TSV
Hertha Aachen-Walheim (6:2), SU Annen, UJKC Potsdam (5:3) und Hamburger
JT (4:4) vier Klubs um die drei weiteren Quali-Plätze rangeln werden.
1.
JC Mönchengladbach, SC Berlin (beide 2:6) und Braunschweiger JC (0:8)
kämpfen indes die beiden Abstiegs-Relegationsteilnehmer aus. So die
Vorzeichen für die äußerst spannende, zweite Saisonhälfte.
SU Annen in Bestbesetzung? Nicht annähernd
Bestens
gerüstet für den Endspurt scheint die Sport-Union Annen zu sein - trotz
der personellen Misere. An die Bestbesetzung war wegen der vielen
namhaften Ausfälle nicht zu denken, nicht einmal annähernd kam Trainer
Andreas Reeh in die Verlegenheit auch nur ansatzweise eine normale
Besetzung auf die Matte zu bringen. Verletzungen und Abstellungen an
die nationalen Verbände verhinderten eine allzu große Auswahl.
So
mussten mit Marcello Greco, Nils Kopke sogar zwei noch nicht genesene
Athleten ebenso auf die Matte wie der am letzten Samstag mit einer
Knochenabsplitterung kämpfende Christoph Najdecki und der Grippe
geschwächte Lutz Behrla.
Endrunde? Die SUA hat es selbst in der Hand
Doch
Jammern ist nicht die Sache der Annener Judoka. Dem stetigen
Aufstellungs-Kontra begegnete der coachende Andreas stets ein
entschiedenes Taktik-Re(eh). Und das meist mit jungen, aus der
Regional- bzw. Oberliga rekrutierten Kämpfern.
So verlor die
"Jugend-forscht-Gruppe" der SUA nur in Hamburg äußerst knapp, knöpfte
dem hoch gehandelten UJKC Potsdam immerhin überraschend einen Zähler
ab. Und da man nicht in den Abstiegssumpf hineingezogen werden will,
fertigte man Berlin (11:3) und Mönchengladbach (8:5) optisch klar ab.
So hat man es nun selbst in der Hand, in die Endrunde einzuziehen.
Erst
folgt im September die Kür in Frankfurt/Oder, ehe dann die Pflichtsiege
gegen Braunschweig und abschließend in Aachen das Viertelfinale perfekt
machen sollen. Wenn dann auch noch einige der bisher fehlenden
Hochkaräter wieder mit dabei sind, ist für die SUA bei einem
verstärkten Angriff noch vieles möglich. der westen
+++ 16.06.2010 Medaillenflut für die PSV Jugend +++
Die
U 14 der Polizei-Sportvereinigung Bochum kehrte gleich mit acht
Medaillen von den Bezirkseinzelmeisterschaften aus Kamen zurück.
Das
Trainerteam Regina Schneider und Ralph Reinemer konnten sich nicht nur
über die Medaillen, sondern auch gleich über acht Qualifikationen zu
den Westdeutschen Einzelmeisterschaften in Duisburg freuen.
Die Jungen der PSV Bochum legten gleich als Erstes los.
Kreismeister
Leon Hasenfratz , bis 37 kg, traf im Finale erneut auf Salih Karadag
vom 1. JJJC Bochum. Bis zum Finaleinzugbegeisterte Leon mit seinem
herrlichen Uchi-mata (Schenkelwurf). Hier behielt diesmal Karadag die
Oberhand und Leon Hasenfratz konnte sich über die Vizemeisterschaft
freuen.
Jan Niklas Schwarz , bis 55 kg, ging ebenfalls als
Kreismeister an den Start. Er setzte seinen Siegeszug fort und gewann
im Finale gegen Luca Kühn vom TuS Züschen.
Bis 60 kg konnte sich
Lukas Fritz mit dem dritten Platz ebenfalls die Qualifikation zu den
Westdeutschen Einzelmeisterschaften sichern.
Besonderst erfolgreich war der weibliche U 14 Nachwuchs der PSV Bochum.
Lea
Föbus konnte sich nach einer Auftaktniederlage über die Trostrunde ins
kleine Finale vorkämpfen und gewann dort die Bronzemedaille.
Zur Neuauflage des Finales der Kreismeisterschaften kam es in der Gewichtsklasse bis 40 kg.
Michelle
Bazynski setzte sich mit guten Fußtechniken in der Vorrunde durch und
traf erneut im Finale auf Zehra Karadag vom 1.JJJC Bochum. Trotz der
Niederlage gegen Zehra konnte sich Michelle über die Vizemeisterschaft
freuen.
Neben Michelle ist auch noch Hannah Buschman in der
Gewichtsklasse bei den Westdeutschen Meisterschaften vertreten. Sie
wurde vom Landestrainer zur Westdeutschen Ebene gesetzt.
In der
Gewichtsklasse bis 48 kg hatte die PSV gleich zwei Kämpferinnen
vertreten. Katharina Leitmann kämpfte sich im ersten Wettkampfjahr bis
ins Halbfinale vor, wo sie noch in führung liegend gegen Asena Gür von
Rot-Weiß Stiepel verlor.
Im kleinen Finale traf sie auf ihre
Vereinskameradin Isabelle Sandvoß. Isabelle traf in der Vorrunde auf
die Favoritin Desiree Haarmann von JK Hagen und mußte danach den Weg in
die Trostrunde antreten.
Dort konnte sie ihre zur Zeit gute Form
unter Beweiß stellen und zog ins kleine Finale gegen Katharina Leitmann
ein. Hier setzte sich die Routine durch und Isabelle Sandvoß gewann die
Bronzemedaille.
Für eine Überraschung sorgte auch Naomi Schwarz bis
57 kg. In ihrem ersten Jahr in der U 14 kämpfte sie sich bis auf den
dritten Platz vor und schaffte ebenfalls die Qualifikation zu den
Westdeutschen Meisterschaften.
Das tolle Abschneiden der jungen PSV Kämpferinnen rundete der Titelgewinn von Jennifer Graw über 63 kg ab.
Mit
neun qualifizierten Kämpfer und Kämpferinnen war die
Polizei-Sportvereinigung Bochum einer der erfolgreichsten Vereinen des
Bezirkes. psv bochum
+++16.06.2010 Starker Einstand der Rauxeler Damen +++
(WE)
Einen erfolgreichen Einstand in der Oberliga feierten die Damen der
Judoka Rauxel. In Bielefeld gab es zwei Siege und eine Niederlage.
In
der ersten Begegnung wurde der Gastgeber JC 93 Bielefeld mit 4:3
bezwungen. Die Gewichtsklasse -52kg konnte an diesem Tag nicht besetzt
werden und so lagen die Rauxeler Damen nach der unnötigen Niederlage
von Steffie Hof zum Berge (-48kg) mit 0:2 hinten. Vanessa Steppuhn
(-78kg) sorgte kampflos für den 1:2-Anschlusspunkt. Sandra Herget
(-70kg) erkämpfte nach 48 Sekunden mit Tani-otoshi den 2:2-Ausgleich
2:2. Nach nur einer Minute Kampfzeit siegte Charline Gerwert (-57kg)
mit Harai-goshi und brachte Rauxel mit 3:2 in Führung. Jennifer
Stratmann (-63kg) lieferte sich einen harten Kampf, musste sich aber
schließlich geschlagen geben (3:3). Nun lag es an Heike Tatsch (+78kg),
die diese Saison zum ersten Mal für die Judoka Rauxel startet. Nach 50
Sekunden zwang sie ihre Gegnerin mit einem Haltegriff zur Aufgabe. Dies
war der entscheidende Sieg zum 4:3-Endstand für die Damen aus der
Europastadt, die als ungeschlagener Meister der Landesliga Westfalen
aufgestiegen waren.
Auch die zweite Begegnung gegen TSV Einigkeit
1890 konnte mit 4:2 gewonnen werden. Beide Teams konnten die
Gewichtsklasse bis 52kg nicht besetzen. Steffie Hof zum Berge (-48kg)
wurde nach nur acht Sekunden kalt erwischt und verlor durch O-goshi.
Sandra Herget (-78kg) sorgte mit einen Haltegriff-Sieg für den
1:1-Ausgleich. Nach einen Kraftakt siegte Vanessa Steppuhn (-70kg) nach
knapp fünfeinhalb Minuten durch Haltegriff und brachte Rauxel mit 2:1
in Führung. Jennifer Stratmann (-57kg) konnte auch in ihrem zweiten
Kampf nicht als Siegerin von der Matte gehen, sie verlor durch einen
Gegendreher (2:2). Charline Gerwert (-63kg) sammelte mehrere kleine
Wertungen und siegte dann mit Harai-goshi (3:2). Heike Tatsch (+78kg)
warf ihre Gegnerin mit Seoi-nage und sorgte für den 4:2-Endstand.
Gegen
die JV Siegerland gab es zum Schluss des Wettkampftages eine
2:5-Niederlage. Lediglich Steffie Hof zum Berge (-48kg) und Sandra
Herget (-78kg) konnten ihre Kämpfe gewinnen. Zum Kader der Judoka
Rauxel in Bielefeld gehörten noch Isabelle Wachsmann (-63kg) und
Melanie Pelzing (-70kg). Der zweite Kampftag findet am 27. Juni statt.
der westen
+++ 16.06.2010 Historischer Tag für LSV-Judoka +++
Lünen.
Nach einem halben Jahr intensiver Vorbereitung und dem Besuch
zahlreicher Lehrgänge war es nun endlich soweit: Vier Judoka des Lüner
SV nahmen in Hagen an der Dan-Prüfung teil und bestanden alle bravourös.
Der
1. Vorsitzende Manfred Tkotz trägt jetzt den 4. Dan und ist damit der
höchste Lüner Schwarzgurtträger seit 1966, als mit dem Judosport in
Lünen begonnen wurde. Der 44-Jährige betreibt bereits seit 1974 Judo im
LSV und erreichte nun seinen größten Erfolg.
Aber auch die weiteren
LSV-Teilnehmer Jörg Schönfeld, Svenja Ostwald und Carsten Spitzer
wurden mit dem 1. Dan für den Stress der letzten Monate belohnt.
Im
Prüfungskomitee standen Rainer Andruhn, 6. Dan, Mirko Fabig, 5. Dan,
und Harald Kletke, 5. Dan. Tkotz musste für seinen 4. Dan eine
schriftliche Ausarbeitung von Stand- und Bodentechniken vorlegen, diese
bei der Prüfung erläutern und mit seinem Partner Axel Hadac
demonstrieren.
Lüner Daniel Meißner fungiert als Uke
Außerdem
führte er die Ju no-Kata vor. Diese besteht aus der harmonischen
Verbindung von Angriffen und Verteidigungstechniken, die gemeinsam mit
dem Partner in fließenden, geschmeidigen Bewegungsabläufen demonstriert
wird. Als Uke stellte sich dafür Daniel Meißner zur Verfügung, der als
Orangegurtträger viel Aufsehen erregte, seine Sache aber sehr gut
machte.
Für den 1. Dan musste eine Kata, die aus fünf Technikgruppen
zu je drei links und rechts ausgeführten Würfen besteht, sowie ein
Stand-und Bodenprogramm gezeigt werden. Als Partner für die drei
Prüflinge standen Angelique Ostwald und Mirko Püntmann zur Verfügung.
Nach
der Verleihung der Urkunden fiel allen Lünern ein großer Stein vom
Herzen: In der Historie war es noch nie vorgekommen, dass gleich vier
LSV-Aktive zusammen an einer Dan-Prüfung teilnahmen.
So wird die
Jugendarbeit beim Lüner SV in der Zukunft durch die drei neuen
Schwarzgurtträger noch effektiver werden. Jörg Schönfeld und Carsten
Spitzer trainieren den Nachwuchs in der Turnhalle der Osterfeldschule
und Svenja Ostwald die Mädchen und Jungen in der Turnhalle am
Heikenberg in Alstedde, während Manfred Tkotz zusammen mit Axel Hadac,
2. Dan, in der Viktoriaschule Cheftrainer ist.
Probetraining möglich
Mädchen
und Jungen, die mindestens sechs Jahre alt sind und den Kampfsport
kennen lernen möchten, können jederzeit hineinschnuppern. Jugendliche
und Erwachsene trainieren montags und mittwochs ab 19.30 Uhr in der
Turnhalle der Osterfeldschule. Die weiteren Übungszeiten stehen auf der
Internetseite des LSV unter www.luenersv-judo.de. Telefonische Auskunft
gibt es aber auch bei Pressewart Lars Arnhölter, unter s 0178 - 287 94
10. der westen
+++ 13.06.2010 JC 66 gewinnt Spitzenduell +++
Von Dennis Kohl
(WAZ)
Bottrop. Die Männer des JC 66 Bottrop haben sich die Tabellenführung
zurückerobert. Dank eines 8:4-Erfolgs gegen Motor Babelsberg setzten
sich die Bottroper aufgrund der besseren Kampfbilanz wieder an die
Spitze der der 2. Judo-Bundesliga.
„Es war ein spannender
Kampf mit vielen Emotionen und dem schönen Ende für uns“, freute sich
Bottrops Trainer Frank Urban über den wichtigen Sieg. Dabei hatte der
Kampf nicht gut begonnen. Daniel Möller ließ sich bereits nach wenigen
Sekunden von Babelsbergs René Walter überrumpeln. Mikos Salminen,
gebürtiger Finne mit niederländischem Pass, ersetzte den erkrankten
Kalala Ngoy und wusste sogleich zu überzeugen. Im Duell mit Dimitri
Koschelev sorgte Salminen für den ersten Punkt des JC 66. Oliver
Gussenberg und Dex Elmont fuhren die übrigen Zähler ein, so dass es mit
einem 3:3 in die Pause ging. Pech hatte Alexander Bannikow, der, in
Führung liegend, zwei Sekunden vor dem Ende des Kampfes von den Beinen
geholt wurde und sich daher mit einem Unentschieden begnügen musste.
Der
zweite Durchgang gehörte klar den Bottropern. Daniel Möller
rehabilitierte sich für seinen schwachen Auftritt in Durchgang eins,
Mikos Salminen punktete ebenfalls. Lediglich Dennis Lanfermann unterlag
und verlor nach einem Würgegriff sogar für wenige Sekunden das
Bewusstsein. Danny Meeuwsen, Oliver Gussenberg und Markus Wallerich
sorgten dann mit drei Siegen in Serie für großen Jubel unter den mehr
als 300 Besuchern in der Sporthalle an der Berufsschule. „Wir sind sehr
zufrieden. Vor allem im zweiten Durchgang war alles super“, sagte
Team-Manager Volker Tapper.
Ein kleiner Wermutstropfen war
lediglich die an diesem Abend schwache Leistung des Kampfgerichts,
dessen Entscheidungen mehrfach für großes Kopfschütteln auf beiden
Seiten sorgte. „Ich habe schon souveränere Leistungen gesehen“, meinte
Trainer Frank Urban anschließend. Vor allem beim Sieg Danny Meeuwsens
gegen Landsmann Michel Nijenhuis patzten die Kampfrichter. Eine klare
Wertung für Meeuwsen wurde zunächst wieder korrigiert und sollte
Nijenhuis zugesprochen werden. Nach kurzer Beratung erhielt jedoch
keiner der beiden Kämpfer einen Punkt. Dies änderte jedoch nichts
daran, dass Meeuwsen und der JC 66 am Ende doch noch den Sieg
einfuhren. waz bottrop
+++ 13.06.2010 Geschlaucht vom Derby-Sieg +++
Witten. SU Annen - 1. JC M’gladbach 8:5
Von Oliver Schinkewitz
„Mit
dem Abstieg haben wir dann jetzt wohl nichts mehr zu tun“, meinte ein
erleichterter Trainer Andreas Reeh nach dem 8:5-Erfolg der
Bundesliga-Judoka von der Sport-Union Annen gegen den 1. JC
Mönchengladbach. „Aber ganz im Ernst: Viele Kämpfe dieser Art möchte
ich nicht mehr erleben“, war er ziemlich mitgenommen vom packenden
NRW-Duell.
Dabei hatten es ihm seine Judoka gerade im ersten
Durchgang doch wirklich leicht gemacht am Mattenrand. Nach den ersten
sieben Duellen nämlich hatte sich die SUA eine beruhigende 5:1-Führung
herausgearbeitet - „aber damit war vorab sicher nicht zu rechnen“, wie
Reeh später anmerkte. Der Knackpunkt dabei aus seiner Sicht: „Der
Punktgewinn von Stefan Oldenburg gegen Thomas Kessler - danach lief es.“
Doch
nicht nur auf Oldenburg war am Samstag im gut besuchten Annener Dojo
voll und ganz Verlass. Gleich im ersten Duell am frühen Abend hatte
Christoph Najdecki seine Knochenabsplitterung im Sprunggelenk offenbar
völlig ausgeblendet und gegen Axel Walter einen wichtigen Sieg
gelandet. „Dafür hat er sich ein Extra-Lob verdient - Christoph wollte
unbedingt kämpfen. Genauso wie Lutz Behrla“ - der allerdings merklich
durch seine Erkältung geschwächt war und den siebten und letzten Kampf
im ersten Abschnitt gegen Marc Odenthal verlor - damit hieß es 5:2 für
die SUA, deren weitere Zähler bis dahin der Niederländer Marvin de la
Croes (aufgerückt ins Superschwergewicht), sein Landsmann Robby van
Laarhoven und Marcel Haupt in seinem vielleicht bisher stärksten Kampf
für die SU Annen verbucht hatten.
Zwei Siegpunkte für Stefan Oldenburg
„Dann
begann die Tüftelei mit den Wechseln - allzu viele Alternativen hatte
ich ja nicht“, meinte Andreas Reeh. Er entschied sich für einen Einsatz
von Youngster Christoph Köllner, der zwar aufopferungsvoll gegen den
Polen Marek Krecielewski kämpfte, aber verlor - nur noch 5:3. Dann
sogar das 5:4, weil Neuzugang Florian Heimlich im 73-Kilo-Limit (immer
noch die Schwachstelle der Annener) auch sein zweites Duell mit
Benjamin Münnich abgeben musste.
Dann allerdings kamen wieder die
Verlässlichsten in den Reihen der Gastgeber auf die Matte - und
enttäuschten ihren Trainer nicht. André Breitbarth profitierte von
seinem Sieg gegen den Griechen Dyonisios Iliadis von einem unerlaubten
Beinangriff des Gladbachers - Disqualifikation. Stefan Oldenburg
fertigte auch den unbequemen Shkumbin Dautaj ab - 7:4. Nach Robby van
Laarhovens Remis-Krimi gegen Oliver Zabel stand die SUA bereits
vorzeitig als Sieger fest. Jeroen Mooren sorgte mit seinem Erfolg gegen
Michael Machado aber noch für das 8:4, ehe Johannes Karsch schnell
gegen Marc Odenthal verlor.
„Für uns war das ein ganz wichtiger Sieg
- gerade auch nach der Niederlage in Gladbach vor einem Jahr“, meinte
der erleichterte SUA-Trainer Andreas Reeh. Die Wittener hatten ihm
gegenüber vorab angekündigt, diesen Sieg auch für Ex-Trainer Holk
Silbersack einfahren zu wollen, der am Samstag offiziell von
SUA-Geschäftsführer Matthias Kiehm verabschiedet wurde.
Verständlicherweise
war Gäste-Coach Stefan Küppers nach der dritten Niederlage im vierten
Saisonkampf ziemlich geknickt: „Wir stehen schon mit dem Rücken zur
Wand. Unser Ziel ist es, in der Liga zu bleiben, damit unsere jungen
Leute weiterhin auf Top-Niveau kämpfen können.“ der westen
+++ 13.06.2010 Zwarts Serie reicht nicht +++
Von Felix Kannengießer
(WE)
Bochum. Drei Niederlagen für die Bochumer Judokas am ersten
Oberliga-Kampftag. Wenig Licht und viel Schatten bei den PSV-Kämpfern.
Der
erste Kampftag in der Oberliga wurde für die PSV Bochum zur
Enttäuschung. Auch wenn Jürgen Wagner „schwierige Auseinandersetzungen“
prophezeit hatte, war der PSV-Trainer am Ende mit den drei Niederlagen
selbstredend nicht zufrieden. „Das ist sicher deprimierend. Es wäre
mehr drin gewesen, aber jetzt stehen wir mit leeren Händen da. Leider
gibt es solche Tage wie heute. Jetzt müssen wir wieder aufstehen und
uns auf unsere Stärken besinnen“, machte Wagner sich für den nächsten
Kampftag Mut.
Als Punktgarant stellte sich der Holländer
Patrick Zwart heraus, der alle seine Kämpfe gewann. Auch die
Nachwuchskräfte Dustin Fiedler, Jan-Philipp Bobeth und Frederik
Schultejohann wussten durchaus zu überzeugen. „Auf sie können wir in
Zukunft bauen“, hofft Trainer Wagner.
Enttäuschend waren
hingegen die Auftritte von Christian Tröster und Christian Bentke, der
die Bedenken des Trainers bezüglich seiner schwachen Form bestätigte.
Die Rückkehr des kurzfristig ausgefallenen Nicolay Shirotskiy soll am
nächsten Kampftag Abhilfe schaffen.
JC Hennef - PSV Bochum 4:3 (40:30)
PSV:
Bobeth (-60 kg, 1:0), Zwart (-66 kg, 1:1), Tröster (-73 kg, 2:1),
Fiedler (-81 kg, 3:1), Medrow (-90 kg, 3:2), Podsadoczny (-100 kg,
3:3), Planz (über 100 kg, 4:3)
Zunächst
teilten sich die Teams die Punkte: Bobeth ließ sich von seinem Gegner
auskontern und Zwart gewann durch Aufgabe. Nachdem Tröster und Fiedler
ihre Kämpfe abgegeben hatten, stand die PSV unter Zugzwang. Neuzugang
Christian Medrow und Sebastian Podsadoczny erkämpften zwar das
3:3-Remis, Andre Planz aber konnte seinen Gegner nicht auf die Matte
legen und verlor das entscheidende Duell.
JG Münster - PSV Bochum 4:2 (40:20)
PSV:
Bobeth (-60 kg, 0:1), Zwart (-66 kg, 0:2), Tröster (-73 kg, 1:2),
Fiedler (-81 kg, 1:2), Medrow (-90 kg, 2:2), Podsadoczny (-100 kg,
3:2), Bentke (über 100 kg, 4:2)
Gegen
den Ausrichter legte die PSV gut los und startete mit zwei Blitzsiegen.
Danach gelang es den Bochumern jedoch nicht mehr zu punkten. Besonders
knapp war es bei Podsadoczny, der lange in Führung lag, dem aber in der
Schlussminute die letzte Kraft fehlte. Talent Fiedler erreichte mit
zwei mittleren Wertungen immerhin ein Remis.
Dortmunder BSV - PSV Bochum 4:3 (40:25)
PSV:
Bobeth (-60 kg, 1:0), Zwart (-66 kg, 1:1), Tröster (-73 kg, 2:1),
Fiedler (-81 kg, 2:2), Schultejohann (-90 kg, 3:2), Podsadoczny (-100
kg, 3:3), Bentke (über 100 kg, 4:3)
Auch
im letzten Aufeinandertreffen hatten die Bochumer alle Chancen auf den
Sieg. Zunächst gelang dem BSV die Führung, weil sich Bobeth am Boden
überraschen ließ. Die PSV glich die Dortmunder Führung noch dreimal
aus, bevor es zum Entscheidungskampf zwischen Bentke und Guy Kamga kam.
Bentke fing gut an, ein großer Hüftwurf beendete jedoch die Hoffnungen
der PSV, wenigstens einen Sieg davonzutragen. der westen
+++ 11.06.2010 Harte Gegner für die PSV Bochum zum Auftakt +++
Von Felix Kannengießer
(WE)
Am Sonntag treffen sich die Judoka der Polizei-SV Bochum, der BSV
Dortmund, des JC Hennef und des ausrichtenden Vereins JG Münster zum
Auftakt der neuen Oberliga-Saison, die bis Ende Oktober geht. Beginn
ist um 11 Uhr.
Im vergangenen Jahr landete die PSV auf dem siebten
Platz. „In dieser Saison ist die Liga aber unheimlich stark besetzt.
Wir wollen uns wieder im Mittelfeld halten und den Abstieg auf jeden
Fall vermeiden, damit wir auf lange Sicht unser Ziel vom Aufstieg in
die Regionalliga stemmen können“, erklärt PSV-Trainer Jürgen Wagner.
Die Voraussetzungen sind gut: Bedeutende Abgänge gab es nicht, dafür
aber interessante Zugänge.
Allerdings hat Wagner auch großen Respekt
vor den ersten Gegnern. Münster, letztes Jahr Dritter, hat seine
Mannschaft weiter verstärkt. Mit einem Remis, wie in der Vorsaison,
wäre Wagner „sehr zufrieden“. Gegen den JC Hennef, der mit den
Gauchel-Brüdern Daniel und Robin antritt, erwartet der PSV-Trainer
einen ähnlich engen Kampf, bei dem „jedes Team mit 0:7 verlieren oder
mit 7:0 gewinnen könnte“. Und Regionalliga-Absteiger Dortmund sei noch
schwerer auszurechnen. „Es kommt darauf an, mit welchem Kader sie
antreten. Alle Kämpfe werden offene Begegnungen“, meint Wagner, der
sein Team allerdings gut gerüstet sieht.
In der Gewichtsklasse -60kg
treten der Holländer Alexander Hoffmann und Nachwuchstalent Philipp
Bobeth für die PSV an. Der 17-jährige Bobeth rückt aus dem Reserveteam
auf, weil er im Training überzeugende Leistungen brachte. Als „stärkste
Klasse“ bezeichnet Wagner die Klasse bis 66kg. Dort tritt mit Patrick
Zwart der Punktegarant aus dem Vorjahr an. Als zweiter Mann wurde der
30-jährige Routinier Dirk Veldboer vom JC Bielefeld engagiert.
Christian
Tröster ist trotz seines jungen Alters seit Jahren bei der PSV dabei.
Auch in dieser Saison ist er in der Klasse -73kg gesetzt. Ihn
unterstützt Zugang Mario Rasche aus Bielefeld. „Er muss sich erst noch
behaupten“, sagt Wagner, der hingegen „vollstes Vertrauen“ zu Dustin
Fiedler hat. Obwohl der gerade erst in die Klasse -81kg aufgestiegen
ist, erwartet sich der Trainer einiges von ihm. Fiedlers Ersatzmann,
Nick Nebel, tritt wegen einer Knöchelverletzung wahrscheinlich am
Sonntag nicht an.
Obwohl er es eigentlich nicht mehr wollte, muss
Wagner zum Auftakt vielleicht selbst auf die Matte steigen. In der
Klasse -90kg ist Top-Mann Sven Karpinksi nämlich beruflich verhindert
und Zugang Christian Medrow (Essen) wahrscheinlich noch nicht
einsetzbar. „Ich halte mich bereit. Ganz zurücknehmen kann ich mich
halt nicht“, sagt Routinier Wagner.
In den schwersten
Gewichtsklassen (-100 kg und über 100 kg) ist die PSV hingegen voll
besetzt. Dort sollen es die Routiniers Nicolay Shirotskiy und Sebastian
Podsadoczny, der in guter Form ist, richten. Außerdem stehen Christian
Behnke und der 20-jährige Andre Planz, der nach einer starken Saison in
der zweiten Mannschaft und dem Westfalenmeistertitel befördert wurde,
zur Verfügung. der westen
+++ 11.06.2010 „Die liegen uns nicht“ +++
Von Oliver Schinkewitz
Die Sport-Union Annen trifft am Samstag daheim auf den 1. JC Mönchengladbach.
Witten.
Vielerorts wird vom „Höhepunkt des Judo-Jahres“ im Bundesliga-Norden
gesprochen, wenn es ums NRW-Derby zwischen der Sport-Union Annen und
dem 1. JC Mönchengladbach (Samstag, 18 Uhr, Kälberweg) geht. Doch
Andreas Reeh, Trainer der Gastgeber, weist das erstmal weit von sich:
„Für mich war der Höhepunkt bislang unser Punktgewinn letzte Woche in
Potsdam.“
Hätte es den nämlich nicht gegeben, stünden die
Wittener Judo-Asse beinahe schon mit dem Rücken zur Wand, wenn es um
die Qualifikation fürs angepeilte Viertelfinale geht. Umso wichtiger
nun auch, dass die SU Annen dieses nordrhein-westfälische Derby in
eigener Halle für sich entscheidet - sonst wäre der Punkt von Potsdam,
den man mit einem absoluten Rumpfkader errang, nicht mehr viel wert.
„Natürlich wissen wir alle um die Bedeutung dieser Auseinandersetzung -
und es steht auch außer Frage, das solch ein Derby nun mal eine
besondere Brisanz birgt“, ist Andreas Reeh durchaus bewusst, dass der
Vergleich mit den Gladbachern gewiss keine alltägliche Prüfung für die
SUA-Judoka ist.
Zumal der Wittener Chefcoach ja zugleich auch
Landestrainer der NRW-Männer ist. „Das allerdings ist zumindest am
Samstag mal kein Thema. Darüber habe ich mit meinem Mönchengladbacher
Kollegen Stefan Küppers gesprochen - ich denke, ich werde in meine
„blaue Ecke“ gehen“, sagt Reeh verschmitzt und wird gewiss auch
Emotionen zeigen, wenn es um „seine“ Sport-Union aus Annen geht.
Die
übrigens hat noch eine offene Rechnung mit den Niederrheinern zu
begleichen. Schließlich setzte es im vergangenen Jahr eine empfindliche
4:8-Niederlage beim damaligen Bundesliga-Neuling - die Bilanz im
direkten Duell ist also frei von Wittener Erfolgserlebnissen.
„Irgendwie liegen die uns einfach nicht“, grübelt Andreas Reeh und
tüftelt bereits eifrig an der richtigen Besetzung für den zweiten
Heimkampf der Saison. Dabei muss er weiterhin auf Benjamin Behrla und
Jonas Focke verzichten, auch der Österreicher Albert Fercher steht
nicht zur Verfügung. Und jetzt drohen auch noch Christoph Najdecki (im
Training umgeknickt) und Lutz Behrla (Erkältung) auszufallen, obendrein
hat Markus Zalucki Knie-Probleme.
Da sollte es den Annenern
helfen, dass Schwergewichtler André Breitbarth ebenso wieder zur
Verfügung steht wie Daniel Lachmann und die beiden Niederländer Jeroen
Mooren und Marvin de la Croes. „Damit habe ich wieder einige
Alternativen mehr“, ist Reeh zumindest ganz zuversichtlich für dem
NRW-Duell. Immerhin hat Gladbach bislang zweimal verloren (5:8 gegen
Walheim, 1:11 in Frankfurt/Oder), profitierte beim einzigen Sieg (14:0)
vom Nichtantreten der Braunschweiger, denen laut DJB-Statuten ein
weiterer „Bolzen“ dieser Art schon den Garaus in der Bundesliga machen
würde.
Die SUA konzentriert sich derweil aber nur auf die
Mönchengladbacher, die mit Aaron Hildebrand (verletzt) auch eine
Stammkraft ersetzen müssen. „Dafür haben sie mit Marc Odenthal und
Oliver Zabel starke Leute in der 90-kg-Klasse, die auch aufrücken
könnten ins Schwergewicht“, so Reeh. Von den Top-Ausländern wie dem
Griechen Diyonisos Iliadis oder dem Slowenen Simon Mohorovic ganz zu
schweigen. Es wird ein heißer Tanz - das steht fest. waz witten
+++ 11.06.2010 Krimi
auf der Judomatte +++
Sowohl
beim Frauen-Derby zwischen Adler 07 und dem JC 66, als auch beim Spitzenkampf
der Männer zwischen JC 66 und Babelsberg wird es eng zugehen.
Die 2.
Judobundesliga in Bottrop hat heute einiges zu bieten. Insgesamt vier Begegnungen
mit Bottroper Beteiligung werden heute in Bottrop (Sporthalle an der
Berufsschule) ausgetragen.
In der
2. Bundesliga der Damen treten in Form eines Dreier-Turniers die Teams von
Olympia Berlin (Tabellenplatz 6), DJK Adler 07 Bottrop (Tabellenplatz 7) und JC
66 Bottrop (Tabellenführer) an. Kampfbeginn ist um 15:00 Uhr.
Im
Anschluss beginnt gegen 17:00 Uhr die Spitzenbegegnung der 2. Bundesliga der
Männer zwischen dem derzeitigen Tabellenführer SV Motor Babelsberg (Potsdam)
und dem JC 66 Bottrop (Tabellenplatz 2).
„Dieser
Judotag ist etwas ganz Besonderes für uns. Wir bestreiten heute mit zwei Teams
insgesamt drei Begegnungen und wollen dabei alle sechs Punkte nach Bottrop
holen. Das wird sehr schwer und ist nur möglich, wenn alle, die auf die Matte gehen,
topfit sind und alles geben.“ Frank Urban, der Cheftrainer der 66er weiß wovon
er spricht. Auch, wenn zwischen dem Damenteam des JC 66 und dem der DJK Adler
07 sechs Plätze und ebenfalls sechs Punkte in der Tabelle liegen, ist ein Derby
immer eine nur schwer zu kalkulierende Sache. „Beide Teams wollen sich in
eigener Halle vor dem Publikum bestens präsentieren. Kein Team wird sich
geschlagen geben, bevor der entscheidende vierte Punkt gefallen ist. Die
Zuschauer können sich hier auf packende Kämpfe einstellen. Das wird ein kleiner
Krimi!“ so Urban weiter.
Und bei
den Männern? „Die Jungs sind in einer neuen, für sie völlig ungewohnten
Situation. Zum ersten Mal seit über drei Jahren stehen wir nicht an der
Tabellenspitze. Und mehr noch: es ist fast vier Jahre her, dass wir auf ein vor
uns platziertes Team treffen. Babelsberg ist sehr stark aufgestellt. Vor allem,
weil das Team in allen Klassen punkten kann. Das ist ähnlich wie bei unserem
Team. Ich erwarte wieder einen sehr engen Verlauf.“
Am Ende
möchten die Bottroper natürlich gern als Sieger die Matte verlassen. Mit einem
Sieg dürfte die Urban-Truppe wieder Platz 1 übernehmen. Bei einer Niederlage
droht ein tiefer Absturz und selbst das Ziel Relegation wäre dann gefährdet.
„Es geht tatsächlich um eine ganze Menge. Die Jungs wissen das und sind
entsprechend motiviert. Nun hoffen wir darauf, dass auch die Zuschauer, trotz
der Fußball-WM, den Moment richtig einschätzen und unser Team nach Kräften
unterstützen. Wir brauchen das.“ Beschreibt auch Team-Manager Tapper die ernste
Lage des Teams.
Der
Großkampftag wird erstmals überhaupt von beiden großen Bottroper Vereinen, JC
66 und DJK Adler 07, gemeinsam organisiert und durchgeführt. JC 66 Präsident
Assmann: „Beide Vereine haben sich darauf verständigt, den Kampftag zusammen
auszutragen. Das ist nicht nur organisatorisch vernünftig, sondern zeigt auch,
dass beide Vereine bei aller Konkurrenz durchaus zusammenarbeiten können. Das
ist ja nicht in jeder Sportart in Bottrop so.“
Morgen
Abend gegen 19:30 Uhr stehen alle Ergebnisse fest, dann weicht Gewissheit jeder
Spekulation. text: jc 66 bottrop
+++ 09.06.2010 Ruhrolympiade: Bottroper Judoka holen Silber +++Von jel
(WAZ) Die Bottroper Judoka belegten bei der Ruhrolympiade in Duisburg den zweiten Platz.
Bottrop.
Mit dem zweiten Platz kehrten die Bottroper Judoka von der
Ruhrolympiade aus Duisburg zurück. Im Finale mussten sie sich gegen den
Judo-Nachwuchs aus Essen nach Stichkämpfen knapp mit 7:6 geschlagen
geben.
Das Betreuerteam Frank Urban, Daniel Knappik und Detlef
Kaziur hatte in diesem Jahr eine jungen Mannschaft zusammengestellt.
Die Auslosung bescherte den Bottropern in Runde eins das Team aus der
Nachbarstadt Gelsenkirchen. Die Bottroper setzten sich klar 11:2 durch.
In Runde zwei wartete mit der Judomannschaft aus Neuss ein Neuling bei
der Ruhrolympiade. Auch hier ließ das Team aus Bottrop nichts anbrennen
und setzte sich mit 12:1 erneut deutlich durch.
Im Halbfinale trafen
die Nachwuchsjudoka auf das Team aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, das mit
zahlreichen Kämpfern- und Kämpferinnen von der SU Witten-Annen zum
Favoritenkreis gehörte. Darleen Sturm sorgte für den ersten Punkt der
Bottroper. Die beiden folgenden Kämpfe gingen verloren.In der Klasse
bis 52 kg trotzte Lena Wilkes ihrer Gegnerin ein Unentschieden ab.
Ebenfalls Remis trennte sich Herrmann Desch in der Klasse bis 50 kg von
seinem Gegner. Marcel Nadrowitz sorgte mit seinem vorzeitigen Sieg für
den 2:2-Zwischenstand. Nach einem weiteren Unentschieden durch Saskia
Wüst in der Klasse bis 57 kg, sorgten Hamsat Isaev (-60 kg) und
Jaqueline Fischer (-63 kg) für die erstmalige Bottroper Führung. Timo
Wahlbring musste sich trotz eines guten Kampfes geschlagen geben, so
dass es 4:3 für Bottrop stand. Danach trumpften die Bottroper
Judo-Talente noch einmal auf. Nicole Mosgoll, Jan Tefett und Lisa
Zywietz sorgten für den 7:3-Zwischenstand, der den vorzeitigen Sieg
bedeutete. Den letzten Punkt holte das Team aus Ennepe, da die
Bottroper die Klasse +73 kg nicht besetzen konnten. Mit 7:4 entschied
das Team dieses Halbfinale für sich.
Im Finale hieß der Gegner
Essen. Wie schon in den vorangegangenen Kämpfen konnten drei
Gewichtsklassen von den Bottroper Judoka nicht besetzt werden. Nach 14
Kämpfen im Finale stand es 6:6. Da auch die Unterbewertung gleich war,
wurde aus den Kämpfen, die Unentschieden ausgegangen waren, ein
Stichkampf gelost, der an Essen ging. Die Bottroper belegten damit den
zweiten Platz. „Es war ein tolles Turnier, wir haben tolle Kämpfe
gesehen und unser Team hat sich hier hervorragend präsentiert“,
kommentierte Roland Assmann, Präsident des JC 66 Bottrop, der den
Kämpfen in Duisburg beiwohnte, das gute Ergebnis.
Folgende Bottroper
Judoka gingen bei der Ruhrolympiade in Duisburg auf die Matte: Darleen
Sturm, Frauke Brückmann, Lena Materzok, Jasmin Quill, Lena Wilkes,
Saskia Wüst, Fabienne Fischer, Jaqueline Fischer, Dagmar Götz, Sarah
Beyrow, Nicole Mosgoll, Mandy Haas, Lisa Zywietz, Hermann Desch, Marcel
Mühlen, Marcel Nadrowitz, Patrick Mühlen, Hamsat Isaev, Timo Wahlbring,
Jan Tefett. waz bottrop
+++ 06.06.2010 Karsch hält das Remis fest+++
Witten, 06.06.2010, Oliver Schinkewitz Potsdam. UJKC Potsdam - Sport-Union Annen
6:6
Damit konnte man wirklich nicht
rechnen: Die nur mit einer Rumpftruppe beim großen Favoriten UJKC
Potsdam angetretenen Bundesliga-Judoka der Sport-Union Annen holten am
Samstag ein überraschendes 6:6-Remis, behalten damit alle Chancen auf
das Erreichen der Viertelfinals.
„Als ich gesehen habe, welche
Mannschaft die Potsdamer aufgeboten haben, war ich mehr als skeptisch“,
meinte SUA-Trainer Andreas Reeh. Denn vor allem in den oberen
Gewichtsklassen waren die Wittener äußerst „dünn“ besetzt - mit
Marcello Greco und Nils Kopke standen im Superschwergewicht nur zwei
Rekonvaleszenten zur Verfügung, zudem fehlte auch ein „echter“
100-Kilo-Judoka. Insofern musste es für die Gäste in Brandenburg
eigentlich vornehmlich um reine Schadensbegrenzung gehen.
Doch
schon der erste Durchgang deutete an, dass die SUA-Kämpfer nicht
gewillt waren, diese Partie widerstandslos abzugeben. Den Auftakt
machte Simon Schäfer (-90 kg), der eigentlich dem Regionalliga-Kader
angehört. „Was er am Samstag geleistet hat, war schon enorm“, zog Reeh
den Hut vor seinem Schützling, der dem weißrussischen Ex-WM-Dritten
Kazusoniak einen tollen Kampf lieferte und erst kurz vor Schluss per
Haltegriff unterlag. „Das hat der Mannschaft schon einen kräftigen
Schub gegeben“, so der SUA-Trainer.
Im Anschluss folgten drei
Siege für die Wittener durch Marcel Haupt, Christoph Najdecki und Robby
van Laarhoven. Kurios kam dabei Najdecki zu seinem Zähler, denn sein
Gegner Niklas von Freeden wurde disqualifiziert, da er keine
regelkonforme Judo-Jacke an hatte. Damit war der bärenstarke 66-kg-Mann
auch für den zweiten Durchgang quasi gesperrt. „Ich glaube nicht, dass
das Potsdam sonderlich gut fand“, feixte Reeh.
Bis zur Pause sah
der Coach noch einen Sieg von Stefan Oldenburg gegen René Schendel -
und mit einer 4:3-Führung im Rücken bekamen die Annener nun die zweite
Luft.
Seine Aufstellung für die zweite Kampfserie hatte er
eigentlich fertig - „aber dann hab’ ich gesehen, dass sich Mario
Schendel auf seinen Einsatz vorbereitet hat“, so Reeh, der sich prompt
zu einigen Änderungen genötigt sah. „Ich hab’ da auf mein Bauchgefühl
gehört - und mich vielleicht ein wenig verzockt“, so Reeh, der nicht
damit gerechnet hatte, dass Potsdam den Weißrussen Andrei Kazusionak in
der 90-kg-Klasse belässt und dafür Phillipp Hollmann ins 100-kg-Limit
hievt. „Aber am Ende ist es ja zum Glück gut gegangen“, atmete Reeh
später auf.
Für den entscheidenden Coup aus Sicht der SU Annen
sorgte dabei der ehemalige Braunschweiger Johannes Karsch. Der
normalerweise im 81-kg-Limit kämpfende Niedersachse traf beim Stande
von 5:4 für sein Team auf Phillipp Hollmann - und lieferte einen
überragenden Kampf. „Das war wirklich sensationell - Johannes hat das
Ding für uns ‘rausgerissen“, wusste nach den mitreißenden fünf Minuten
auch der SUA-Coach. Denn Karsch fiel zwar zunächst nach einem Angriff
Hollmanns - allerdings außerhalb der Matte. Keine Wertung. „Danach hat
er Hollmann mürbe gemach“, so Reeh - und kurz vor Schluss eine
Fußtechnik angesetzt sowie per Haltegriff den Punkt nach Hause
gebracht. Da wenig später Stefan Oldenburg das Remis gegen Mario
Schendel clever über die Zeit rettete, war die Punkteteilung in Potsdam
perfekt. der westen
+++ 06.06.2010 Timmy Rentzing und kampflos +++
Von Andree Hagel
Schalke.
Okay: Die verletzten Mathias Gedig und Janes Chabowski haben gefehlt.
Emil Bechtold war auch nicht da. Und dann kam in der Nacht auf Samstag
auch noch die Nachricht von Schwergewichtler Willy Bilstra. Er müsse
arbeiten, teilte der Niederländer mit. So standen gerade einmal sieben
Judoka des JC Koriouchi Gelsenkirchen am zweiten Regionalliga-Kampftag
an der Waage im Schürenkamp, und Trainer Harald Mantei war klar: Das
wird wieder nichts. Zumal ein Orange-grün-Gurt (4. Kyu), den Dino Woelk
und Wladimir Schurawin tragen, in der immerhin dritthöchsten deutschen
Judo-Klasse eigentlich nichts zu suchen hat.
Und so setzte es
– wie schon am ersten Kampftag – zwei deutliche Niederlagen. Es hieß
zweimal 2:5, sowohl gegen die JKG Essen als auch gegen den Beueler
Judo-Club, der nur mit sechs Kämpfern nach Gelsenkirchen gekommen war,
allerdings mit einer ganz anderen Qualität, die so hoch war, dass auch
die Essener keine Chance hatten und mit 2:5 verloren.
Wie
schon in Aachen nach den Pleiten gegen den JC 66 Bottrop II und den TSV
Hertha Walheim II drückte Koriouchi-Trainer Harald Mantei auf die
Wiederholungs-Taste. Was soll er auch machen? „Wenn wir komplett
gewesen wären“, sagte er, „hätten wir beide Kämpfe gewonnen. Glaube
ich.“ Diesem Glauben kann man sich anschließen, und die Einschätzung
des 49-Jährigen ist sicherlich auch nicht falsch. Dennoch: Es wird
langsam schon eng. Gut für den JC Koriouchi ist, dass nur der
Tabellenletzte absteigen wird. Und diesen Rang könnten die
Gelsenkirchener beim nächsten Kampftag (4. Juli) verlassen, wenn sie
den ebenfalls punktlosen PSV Duisburg besiegen sollten.
100 Euro Strafe
Aber
nicht mit dieser Mannschaft, in der am Samstag in der kleinen
Schürenkamp-Halle, in der eine Judo-Veranstaltung längst nicht so trist
ist wie in der großen Halle, die zurzeit ein einziges großes Gerüst
ist, nur Timmy Rentzing den Ansprüchen der Liga genügte. Der
niederländische Halbmittelgewichtler (81 kg) sorgte für die einzigen
beiden erkämpften Punkte, er gewann sowohl gegen Essens Sebastian
Drechsler als auch gegen Beuels Michael Schwindt. Die anderen beiden
Zähler holten Witalij Galustian (60 kg) gegen Essen und René Mantei
(73 kg) gegen Beuel kampflos. „Es ist schade“, sagte Trainer Harald
Mantei, „dass wir mit den jungen Leuten, die da gar nicht reingehören,
kämpfen müssen.“ Und so kommt es, dass zum Beispiel Marvin Osthoff –
der 81-Kilo-Mann im Schwergewicht (+100 kg) – nach gerade mal elf
Sekunden über die Matte und auf den Rücken flog. Oliver Romswinkel, der
90-Kilo-Kämpfer, hatte den Koriouchi-Mann mit einem tollen Kopfwurf
(Tomoe-nage) besiegt.
Was dem JC Koriouchi am Samstagabend
blieb, war die Erkenntnis, dass dieser zweite Kampftag günstiger war
als der erste. Nur zwei Gewichtsklassen hatten die Gelsenkirchener
nicht besetzt, macht 100 Euro Strafe. Der Aachen-Ausflug, als fünf
Klassen unbesetzt geblieben waren, hatte 250 Euro gekostet. der westen
+++ 02.06.2010 Lokalderby und Spitzenkampf +++
Am 12. Juni kommt es zum Lokalderby in der 2.
Bundesliga zwischen DJK Adler 07 und JC 66. Außerdem empfängt das Männerteam
der 66er in der Spitzenbegegnung der 2. Bundesliga den Tabellenführer
Babelsberg.
„Mehr geht nicht“ so die Verantwortlichen
des JC 66 Bottrop. Während es in der 2.
Judo-Bundesliga der Damen zum Lokalderby zwischen dem JC 66 Bottrop und der DJK
Adler 07 Bottrop kommt, erwarten die Männer des JC 66 Bottrop – ebenfalls in
der 2. Judo-Bundesliga – anschließend in gleicher Halle den aktuellen
Tabellenführer SV Motor Babelsberg.
Und tatsächlich hat es einen solch
hochkarätigen Kampftag noch nie in Bottrop gegeben. Die Männer kämpfen seit
Jahren in der Bundesliga. Bei den Damen betraten aber gleich zwei Teams Neuland
in der Bundesliga als mit dem JC 66 und Adler gleich zwei Teams im vergangenen
Jahr den Aufstieg in die zweithöchste Deutsche Liga schafften. „Das zeigt die
Stärke unserer Stadt im Judo. Es gibt nicht viele Städte in Deutschland, die im
Judo über drei Bundesligavereine verfügen. Mit Sicherheit ist Bottrop aber von
diesen Städten die kleinste.“ beschreibt Roland Assmann – Präsident der 66er –
die Vorfreude auf dieses packende Event.
Auch bei Adler 07 ist die Freude groß. „Uns
gibt es gerade erst 10 Jahre. Da ist es etwas ganz Besonderes bereits mit einer
Mannschaft in der Bundesliga vertreten zu sein. Jetzt stellt sich unsere
Mannschaft zum ersten Mal in diesem Jahr dem eigenen Publikum vor.“ freut sich
auch Ulrich Griesdorn, der Abteilungsleiter der Judoadler und gleichzeitig Trainer
des Teams ist.
Die Damen kämpfen in Turnierform. Als drittes
Damenteam wird am 12. Juni Olympia Berlin aus der Bundeshauptstadt erwartet.
Die JC 66-Damen gelten als Aufstiegsaspirant und Favorit auch am 12. Juni. Die
Adlerdamen wollen in erster Linie die Klasse halten und liebäugeln mindestens
mit zwei Punkten an diesem Tag.
Bei den Männern stehen sich mit dem JC 66
Bottrop und dem SV Motor Babelsberg der Tabellenzweite und der Tabellenführer
in einem echten Spitzenkampf gegenüber. „Wir haben die Babelsberger Mannschaft
bereits vor der Saison als einen der großen Favoriten auf die Meisterschaft
gesehen. Nach unserer Niederlage gegen Spremberg, steht unsere Mannschaft unter
Druck.“ weiß Team-Manager Tapper um die Bedeutung dieses Kampfes. Auch der
Trainer Frank Urban ist von der Stärke der Babelsberger überzeugt. „Babelsberg
hat dreimal in Folge gewonnen und einen kleinen Lauf. Zudem stehen sie nun oben
in der Tabelle, das beflügelt zusätzlich. Wir kämpfen aber zuhause und da ist
unser Team immer bärenstark.“
Ein Novum ist die Ausrichtung dieses
Judospektakels. Die Verantwortlichen der beiden großen Judovereine Adler 07 und
JC 66 haben beschlossen, diesen Großkampftag gemeinsam als ein Event zu
gestalten. Der Eintritt wird frei sein an diesem Tag. „Das wird ein Judofest in
Bottrop“ ist Griesdorn von Adler 07 überzeugt von dem Konzept.
Die Veranstaltung findet in der Sporthalle
der Berufsschule in der Gladbecker Str. statt. Beginn bei den Damen ist um
14:30 Uhr. Die Männer gehen ab 17:00 Uhr auf die Matte.
+++ 01.06.2010 Internationales Turnier der Jugend U 17
in Venray / NL+++
Gold für Jan Tefett, Bronze für Hamsat Isaev
Hervorragend in Szene setzte sich Jan Tefett
am vergangenen Wochenende beim internationalen Turnier der U 17 im
holländischen Venray. Nach seinen Siegen in der Vorrunde besiegte das Nachwuchstalent
vom JC 66 im Halbfinale den Engländer Kavannagh nach einem spannenden Kampf im
Golden Score. Auch im Finale gegen den Slovenen Harpf musste der Bottroper in
die Verlängerung, die er mit einer mittleren Wertung gewann und sich damit den
ersten Platz in der Klasse bis 73 kg sicherte. In der Gewichtsklasse bis 55 kg
vertraten gleich zwei Kämpfer die Farben des JC 66. Für JC-Talent Jan-Niklas
Heming beinhaltete der Wettkampf mit vier Siegen und zwei Niederlagen mehr
Licht als Schatten und so beendete er in einem starken Teilnehmerfeld das Turnier
schließlich mit Platz neun. Sein Vereinskollege Hamsat Isaev musste nach drei
Vorrundensiegen und einer vorzeitigen Niederlage im Viertelfinale in die
Trostrunde. Dort gewann er drei weitere Kämpfe und sicherte sich schließlich
die Bronzemedaille.
Die Chance auf die Bronzemedaille hatte nach
längerer krankheitsbedingter Wettkampfpause auch Nicole Mosgoll. Nach
überstandener Vorrunde musste sie sich im Halbfinale geschlagen geben. Leider
verlor sie auch den Kampf um die Bronzemedaille knapp, so dass am Ende Platz
fünf für die Bottroperin blieb. Trotz der verpassten Medaille ein insgesamt
gelungener Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen. Timo Wahlbrink (- 66kg)
und Jasmin Quill (-48 kg) konnten sich auf internationaler Ebene trotz guter
Ansätze noch nicht durchsetzen und kamen nicht in die Platzierungsränge. jc 66 bottrop