September 2010
+++ 26.09.2010 Swiech sorgte für Dramatik +++
Judo-Oberliga, Kampftag der SV 08/29 Friedrichsfeld in Godesberg
NRZ Voerde.
Judo-Oberligist SV 08/29 Friedrichsfeld überraschte am Kampftag in Bad
Godesberg nicht und brachte nach dem 3:3 gegen Bochum und der
2:4-Niederlage gegen die Gastgeber nur einen Punkt mit nach Voerde.
Trainer
Walter Trapp setzte im Kampf gegen Bochum in der Klasse bis 81 kg den
wieder genesenen Ruben Wojnowski eine, der Stammkämpfer Hendrik Lohmann
(beruflich verhindert) ersetzten musste. Wojnowski erfüllte das
Vertrauen und konnte mit unbändigem Einsatz gegen Dustin Fiedler ein
Unentschieden erzielen.
Jeffrey Kramer (-73 kg) setzte Chistian
Tröster permanent unter Druck, so das er nach Punkten gewann. Für eine
kleine Überraschung sorgte Tim Gerpheide (-66 kg) als er Patrick Zwart
mit Armhebel besiegte, gegen den er in der letzten Saison noch klar
unterlen wear. Auf 3:0 erhöhte Hubert Swiech (-66 kg), der den Bochumer
Jan Bobeth schnell mit Haltegriff besiegte.
Doch dann war die
Friedrichsfelder Souveränität vorbei. Timo Engelhardt (-90 kg) verlor
gegen den starken Bochumer Sven Karpinski mit Ippon. Da die + 100
kg-Klasse nicht besetzt wurde, kam es auf Jörn Lohmann (-100 kg) an. Er
konnte dem erfahrenen Bochumer Nikolai Shirotsky aber nichts
entgegensetzen. So glichen die Bochumer noch zum 3:3 aus.
Der
Aufstiegsfavorit und Ausrichter JC Godesberg war in allen
Gewichtsklassen stark besetzt. Wojnowski konnte im ersten Kampf gegen
den international erfahrenen Godesberger Trainer Florin Petrehele nichts
ausrichten. Kramer tat sich zwar ungewöhnlich schwer gegen Marc
Reinmuth, doch mit Glück und Geschick sorgte er für den Ausgleich.
Gerpheide erhöhte auf 2:1, da sein Gegner Andrey Baum wegen verbotener
Technik disqualifiziert wurde. Einen äußerst dramatischen Kampf lieferte
sich dann Swiech mit dem Fünften der deutschen U17-Meisterschaft
Dimitri Sokolowski. Beide Kämpfer gingen volles Risiko. Swiech gelang
zwei Minuten vor Kampfende mit einer Fußtechnik eine Wazari-Wertung, die
so mancher Zuschauer auch schon als Ippon sah. Doch es ging weiter und
Dimitri Sokolowski zog das Kampftempo an und erzielte doch noch den
entscheidenden Wurf zum 2:2. Bis 90 kg fand Lohmann kein Mittel gegen
Alex Forot. Engelhardt hängte sich bis 100 kg gegen Andrey Forot voll
rein, doch beide Kontrahenten konnte keinen entscheidenden Vorteil
erzielen, sodass der Kampf unentschieden endete. Die Klasse + 100 kg
blieb für Friedrichsfeld wieder unbesetzt, was dann zum 2:4-Endstand
führte.
Vor dem abschließenden fünften Kampftag Ende Oktober in
Leverkusen gegen Leverkusen II und Dortmund steht Friedrichsfeld auf
Platz fünf. Diese Platzierung hätten die Verantwortlichen der SV 08/29
vor Saisonbeginn sofort unterschrieben.nrz dinslaken
+++ 26.09.2010 Verflixte acht Sekunden +++
So ganz hat es nicht zum zweiten Saisonsieg in der Bundesliga gereicht -
die Judo-Damen der Sport-Union Annen waren beim 3:3 gegen den Brander
TV eigentlich nur acht Sekunden vom doppelten Punktgewinn entfernt.
Anfangs war sie schon ein wenig enttäuscht, dass sie sich so kurz vor
Schluss noch von dem eigentlichen verdienten Remis gegen Marei Richter
trennen musste, doch Annens Nadine Herbertz nahm es locker: „Ich habe
seit gut sechs Wochen kein Judo mehr gemacht, weil wir gerade ein Haus
bauen. Dafür lief es doch eigentlich ganz gut“, meinte die 25-Jährige.
Wohl wahr, denn immerhin musste Herbertz in die 52-kg-Klasse aufrücken -
und ihre Aachener Kontrahentin ist beileibe kein Bundesliga-„Fallobst“.
Doch acht Sekunden vor dem Ablauf der Kampfzeit gelang Richter noch die
entscheidende Yuko-Wertung - damit hieß es nun 2:2 zwischen den beiden
NRW-Rivalen. Zuvor hatte die SU Annen erwartungsgemäß einen
2:0-Vorsprung hingelegt, denn die Auslosung meinte es gut mit dem Team
von Trainer Karl-Heinz Stump. Zunächst musste Maike Heinz (-78 kg) auf
die Matte und ließ der Ex-Wittenerin Corinna Durchfeld keine Chance -
nach nur 50 Sekunden holte die SUA-Kämpferin den ersten Punkt.
Da wollte die Niederländerin Esther Stam natürlich nicht nachstehen -
auch wenn sie gegen Julia Malcharek in der 70-kg-Klasse etwas länger
brauchte: 2:11 Minuten waren vorüber, da setzte sie einen tiefen
Seoi-nage an, warf ihre Gegnerin zu Boden - 2:0. Es folgte eine
eingeplante Niederlage von Katharina Beck (-48 kg) gegen Sonja Wirth,
danach gab’s das beinahe schon dramatische Duell zwischen Herbertz und
Richter - beim 2:2 war nun alles wieder offen. Doch noch lagen drei
Kämpfe vor den beiden Teams.
Ausgerechnet bei Dani Libosan aber stockte das Rechen-Exempel, das der
SUA-Coach vorher aufgestellt hatte. Denn die Niederländerin (-63 kg)
ließ gegen Alice Schweinoch Federn, kam nur zu einem Remis. „Das ärgert
mich - ich hätte gewinnen müssen“, meinte sie nachher selbstkritisch.
Die erneute Annener Führung besorgte dann die U 20-EM-Dritte Miriam
Dunkel, die in der ungewohnten +78-kg-Kategorie gegen Miriam Schauff
nach 1:15 min. per Haltegriff punktete - 3:2. Im finalen Kampf aber
musste sich dann Fatma van Winssen (-57 kg) der Belgierin Julie Baeyens
nach zwei Waza-ari-Wertungen geschlagen geben.
waz witten
+++ 26.09.2010 SU SUA erklimmt die Spitze +++
Das nennt man wohl ein gelungenes Wochenende: Nicht nur, dass die
Sport-Union Annen am sechsten Kampftag der Judo-Bundesliga das
Schlusslicht Braunschweiger JC mit 11:3 aus dem eigenen Dojo fegte -
auch die Konkurrenz kämpfte „für“ die Wittener, so dass die Judoka von
Trainer Andreas Reeh nun auf dem ersten Platz stehen.
„Was da momentan abgeht, ist unglaublich“, staunt auch Reeh über die
Situation in der Liga - denn an den deutlichen 8:3-Sieg des Hamburger JT
über den bisherigen Spitzenreiter JC Frankfurt/Oder hatte kaum jemand
geglaubt.
Jedoch musste die SUA zum Erklimmen der Tabellenspitze erst einmal
selbst gewinnen. Trainer Andreas Reeh hatte vor dem Kampf ziemlich viel
Bammel, denn der Club aus Niedersachsen bereitete sowohl seinen Judoka
als auch ihm selbst in seiner aktiven Zeit einiges an Kopfzerbrechen.
Letztlich jedoch bestätigten Reehs Kämpfer sein mulmiges Bauchgefühl
nicht: Andre Breitbarth (+ 100 kg) machte im gut gefüllten Dojo den
Anfang, bot gegen Vize-Militär-Europameister Matthias Schmunk einen
starken Kampf. 30 Sekunden vor Ablauf der Kampfzeit nämlich lag Schmunk
auf dem Rücken, nachdem Breitbarth gegengedreht hatte. Marvin de la
Croes (-100 kg) machte kurzen Prozess mit Frederico Scoccimarro - nach
45 Sekunden sorgte er per Kopfwurf für das 2:0. Da die Braunschweiger
die Klasse -66 kg nicht besetzten, sackte Daniel Lachmann den Punkt
kampflos ein - 3:0.
Simon Schäfer (-90 kg), der bisher nur einmal in Potsdam startete, hatte
keine Probleme gegen Andreas Mensel - per Kopfwurf sorgte er für das
4:0, nachdem er bereits mit einer mittleren Wertung in Führung gegangen
war. Spätestens, als auch Marcel Haupt (-60 kg) mit einem überragenden
Schenkelwurf (Uchimata) siegte, dürften des Trainers Ängste endgültig
verflogen sein - das 5:0 war schon ein deutliches Polster. Da machte es
auch nichts, dass der nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder auf der
Matte stehende Jonas Focke (-73 kg) nach 15 Sekunden durch einen
Armhebel gegen Jan Gosiewski verlor. Stefan Oldenburg bot einen
couragierten Kampf, scheiterte aber beim Ansatz eines Schenkelwurfs, den
sein Gegner Jörn Helms mit einem Hüftwurf konterte - 5:2.
Der zweite Durchgang war nicht gerade zuschauerfreundlich: Nach einem
weiteren tollen Schwergewichtskampf von Andre Breitbarth, der damit das
6:2 holte, gaben die Braunschweiger ihre Punkte in den Gewichtsklassen
-100 kg, -66 kg, -90 kg und -60 kg reihenweise kampflos ab, was für
Buh-Rufe auf den Rängen sorgte. „Wir sind nur mit neun Leuten angereist,
unsere Ausländer haben gefehlt, außerdem haben wir
Verletzungsprobleme“, rechtfertigte sich Braunschweigs Coach Detlef
Knorrek. Jonas Focke verlor auch seinen zweiten Kampf, Stefan Oldenburg
holte noch den elften Punkt - das 11:3 gegen den chancenlosen BJC war
perfekt. waz witten
+++ 19.09.2010 Oberliga: Jörn Lohmann machte Punkt zum Sieg +++
NRZ
Voerde. Die Oberliga-Judoka der SV 08/29 Friedrichsfeld schlugen in
eigener Halle die Bundesliga-Reserve aus Mönchengladbach 4:3 und
besiegten Hennef mit 5:2.
Welche Aufgaben werden Trainerfuchs Walter
Trapp noch zugemutet? Klasse + 100 nicht besetzt, 100 kg nicht besetzt,
Christian Anders, Ruben Wojnowski krank bzw. verletzt, drei weitere
Kämpfer terminlich verhindert – aber Walter Trapp hatte die passenden
Lösungen wieder mal parat. Würde man Hubert Swiech wegdenken, stand am
dritten Kampftag der Judo-Oberliga ein Team mit einem Durchschnittsalter
von 19 Jahren auf der Matte. Aber aus diesem Team holte Walter Trapp
wieder mal alles raus. Gegen die Reserve aus Mönchengladbach gab es
einen 4:3 Sieg und Hennef wurde mit 5:2 besiegt.
Direkt im
Auftaktkampf mussten die Friedrichsfelder gegen die Bundesligareserve
vom JC Mönchengladbach antreten und die hatten reichlich Qualität
mitgebracht. Das bekamen die 08/29 dann auch direkt in den Klassen -81
und -90 kg zu spüren, als Hendrick Lohmann und Timo Engelhardt gegen die
Gladbacher Marius Rogge und Kevin Bizon chancenlos waren und somit die
Begegnung 0-2 stand.
Punktegarant Jeffrey Kramer brachte die
Friedrichsfelder mit Ipponsieg gegen Buscher wieder zurück in die Spur.
Die Klasse bis + 100 kg wurde kampflos abgegeben. Danach gewann Tim
Gerpheide bis 66 kg kampflos. Hubert Swiech sorgte dann mit Sieg nach
Haltegriff gegen den Kaderkämpfer Fabian Schmitz für den umjubelten
3-3-Ausgleich. So kam es zum absoluten Entscheidungskampf in der Klasse
bis 100 kg zwischen Jörn Lohmann und Sebastian Franzen. Lohmann folgte
konzentriert der taktischen Vorgabe von Trainer Trapp und brachte
nervenstark mit entscheidendem Haltegriff den Sieg mit 4-3 gegen Franzen
nach Hause.
Für den zweiten Kampf ließ Walter Trapp die Aufstellung
unverändert und fand so den Schlüssel für den dann überzeugenden 5-2
Erfolg. Hendrik Lohmann(-81 kg) brachte Friedrichsfeld mit 1-0-Ipponsieg
gegen den Hennefer Uwe Müller in Führung. Timo Engelhardt (-90 kg)
baute die Führung gegen Torsten Bücher mit einer großartigen
Energieleistung vorentscheidend auf 2-0 aus. Jeffrey Kramer (-73 kg)
siegte kampflos, während 08/29 die + 100 kg Klasse selbst kampflos
wieder abgab.
Bis 66 kg verlor Tim Gerpheide dann mit Ippon gegen
Philipp Neihs. Doch es musste nicht mehr gezittert werden, da Hubert
Swiech überzeugend gegen Marvin Schneider in der Klasse bis 60 kg alles
mit dem 4-2 klarmachte. Letztendlich verzichte dann Hennef auf die
Klasse bis 100 kg und das 5-2-Endergebnis für Friedrichsfeld stand fest.
In
Anbetracht der äußerst dünnen Personaldecke bezeichnen die
Friedrichsfelder den dritten Platz punktgleich mit dem Tabellenzweiten
Godesberg und nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer der JG Münster
als sensationell.
Am Wochenende treffen die Friedrichsfeld im Spitzenduell auf den 1. Godesberger JC, und den PSV Bochum. der westen
+++ 19.09.2010 SU Annen gelingt die große Überraschung beim JC 90 Frankfurt +++
ruhrnachrichten
Was für eine Überraschung! Judo-Bundesligist SU Annen hat beim großen
Favoriten der Bundesliga-Gruppe Nord mit 7:6 gewonnen. Zur Pause stand
es 4:3 für die Wittener. Beim Triumph kurz vor der polnischen Grenze
fehlten sogar zwei Leistungsträger
Für den optimalen Start aus
SUA-Sicht sorgten Christoph Najdecki (66kg) und Robby van Laarhoven
(90kg). Außerdem siegten Albert Fercher (81kg) und André Breitbarth
(+100kg). Unterlegen waren Marcel Haupt (60kg), Lutz Behrla (100kg) und
Florian Heimlich (73kg). Vier Zähler für die Mannschaft von Trainer
Andreas Reeh zur Pause, da lag die Überraschung bereits in der Luft.
Dann
unterlag Christopher Köllner (66kg) per Würgegriff, der Ausgleich.
Robby van Laarhoven (90kg) holte die Führung zurück, Marcel Haupt (60kg)
legte nach - das 6:4. Nur noch ein Sieg aus vier Kämpfen...
Spannung bis zum vorlezten Kampf
Albert
Ferchers 81kg-Duell fand keinen Sieger, dann unterlag Johannes Karsch
in 100kg. Nur noch zwei Kämpfe für einen Sieg. Den packte dann
Schwergewicht André Breitbarth gegen Fred Finzelburg. 7:5, der SUA war
der Sieg nicht mehr zu nehmen. Jonas Fockes Ippon-Niederlage im letzten
73kg-Kampf - geschenkt! Umso beeindruckender ist der Wittener Triumph,
weil mit Benjamin Behrla (Reha) und Jeroen Mooren (Pause nach der WM)
zwei Punktegaranten fehlten.
Damit rückt die SUA in der Tabelle nach
dem fünften Kampftag in die Spitze auf. Frankfurt/Oder und Hertha
Walheim (je 8 Zähler) führen vor Annen und UJKC Potsdam (je 7).
Heimkampf-Tag am Samstag
Am
nächsten Samstag, 25. September, empfängt die SUA im Dojo am Kälberweg
den Braunschweiger JC (18 Uhr). Zuvor kämpfen die Bundesliga-Frauen der
Annener gegen den Brander TV.
Für einen weiteren Erfolg der
SUA-Judoka sorgte Miriam Dunkel. Sie holte bei der
U20-Europameisterschaft die Bronzemedaille. ruhrnachrichten witten
+++ 19.09.2010 „Ein historischer Sieg“ +++
Von Oliver Schinkewitz
Zum ersten Mal gewann die SU Annen am Samstag beim JC 90 Frankfurt/Oder.
Frankfurt/Oder. JC 90 Frankfurt/Oder - Sport-Union Annen 6:7
derwesten
„Das war ein historischer Sieg - und wir waren dabei“, jubilierte
Trainer Andreas Reeh auf der Rückfahrt vom Auswärtskampf beim Favoriten
der Bundesliga-Gruppe Nord, JC 90 Frankfurt/Oder. In den vielen
gemeinsamen Jahren in der Eliteklasse war der Sport-Union Annen zuvor
nie ein Erfolg in Brandenburg gegönnt - am Samstag aber war es soweit,
die Wittener setzten sich mit 7:6 durch.
„Und das ist auch verdient -
wir waren eben dieses entscheidende Quäntchen besser“, freute sich der
SUA-Coach über diesen ganz besonderen Erfolg, der für seine Annener
quasi die halbe Miete auf dem Weg zur Viertelfinal-Qualifikation sein
dürfte. „Jetzt noch zwei Punkte gegen Braunschweig am nächsten Samstag,
dann haben wir das schon mal geschafft“, so Reeh.
Natürlich hatten
sich die SUA-Judoka vorgenommen, in Frankfurt/Oder endlich mal einen
Sieg zu landen - so wirklich gerechnet hatte dabei aber wohl auch nicht
der kühnste Optimist aus den Reihen des Wittener Bundesligisten. „Nein,
davon konnte man auch nicht ausgehen. Wenn alles gut laufen würde, dann
hatte ich auf einen Punkt gehofft“, gab Reeh einen Einblick in seine
Spekulationen vor diesem Gipfeltreffen der langjährigen Rivalen.
„Natürlich
hat uns dieser Traumstart geholfen“, so der Annener Trainer in
Anspielung auf den Auftaktsieg von Christoph Najdecki (-66 kg) gegen den
Österreicher Michael Mayr. Zwei Strafen bekam der JC-Kämpfer
aufgebrummt -Yuko-Vorteil für den Wittener, das 1:0 der Gäste. Im ersten
Durchgang folgten gleich drei weitere Siege für die SU Annen: Robby van
Laarhoven (-90 kg) unterstrich einmal mehr seine Klasse mit dem Sieg
gegen den Polen Lukas Kolelnik, der Österreicher Albert Fercher gewann
das 81-kg-Duell mit Marc Natho, und Schwergewichtler André Breitbarth
punktete mit einer großen Außensichel gegen Thomas Pille - 4:3 für die
Sport-Union bei „Halbzeit“.
Da Christoph Najdecki wegen
Leistenproblemen im zweiten Durchgang passen musste, erhielt
Eigengewächs Christopher Köllner seine Chance - unterlag aber gegen
Michael Mayr, 4:4. Nach Siegen für Robby van Laarhoven und Marcel Haupt
(-60 kg) hatte die SUA mit 6:4 die Nase wieder klar vorn, doch
Frankfurt/Oder gab sich längst noch nicht geschlagen. Ganz wichtig aber
das Remis von Albert Gercher gegen Marc Schäle. „Eigentlich wollte ich
erst Stefan Oldenburg bringen - aber er hat mich gebeten, wieder auf
Fercher zu setzen, weil der offenbar einen guten Tag erwischt hatte“,
berichtete Andreas Reeh.
Zwar verlor dann Johannes Karsch (aufgerückt
in die 100 kg-Klasse), und es hieß nur noch 6:5 - doch den
entscheidenden Zähler für die SU Annen fuhr dann erneut André Breitbarth
ein. „Ganz stark“, lobte Trainer Reeh den bulligen Niedersachsen, der
Routinier Fred Finzelberg per Knierad (Hiza-guruma) in die Knie zwang
und die SU Annen nach diesem 7:5 jubeln ließ. Die Aufgabe von Jonas
Focke gegen Karl Schöneburg im letzten Duell des Tages fiel daher nicht
mehr ins Gewicht. der westen witten
1.Durchgang
66 kg: Mayr - Najdecki 0:5
90 kg: Kolelnik - v.Laarhoven 0:5
60 kg: Kiel - Haupt 5:0
81 kg: Natho - Fercher 0:5
100 kg: Jamet - L.Behrla 10:0
+100 kg: Pille - Breitbarth 0:10
73 kg: Schöneburg - Heimlich 10:0
2. Durchgang:
66 kg: Mayr - Köllner 10:0
90 kg: Kolelnik - v.Laarhoven 0:10
60 kg: Schäfer - Haupt 0:7
81 kg: Schäle - Fercher 0:0
100 kg: Jamet - Karsch 10:0
+100 kg: Finzelberg - Breitbarth 0:10
73 kg: Schöneburg - Focke 10:0
+++ 13.09.2010 Im Reich der Träume +++
Von Klaus Offergeld
waz
bottrop Der Weg führte seit Jahren steil nach oben und mündete deswegen
zwangsläufig in der 1. Bundesliga. Die Judo-Frauen des JC 66 Bottrop
schafften am Samstag in der Dieter-Renz-Halle das, was allgemein
erwartet worden war.
Zur Historie der Mannschaft, die noch nie
seit ihrem Bestehen einen Kampf verloren hat. 2006: In der U17 wird der
JC 66 mit den Mädels deutscher Vizemeister hinter München-Großhadern.
2007: Der JC 66 wird Meister der Landesliga und ist damit Aufsteiger in
die Oberliga. 2008: Auch in der Oberliga gewinnt die Mannschaft die
Meisterschaft und steigt in die Regionalligaauf. 2009: Nichts Neues, die
Serie hält. Der JC 66 wird Meister der Regionalliga und Aufsteiger in
die 2. Bundesliga. 2010: Seit Samstag Meister der 2. Bundesliga und
Aufsteiger in die 1. Bundesliga.
Kampfbilanzen: Seit 2007 in
31 Ligaduellen ungeschlagen (62:0 Punkte). Bei insgesamt 217
Einzelduellen (je Mannschaftskampf gibt es 7 Einzelkämpfe) gab es 180
Siege, 8 Unentschieden und 29 Niederlagen.
Das Team trainiert
und kämpft seit 2005 zusammen. Nur die ausländischen Kämpferinnen sind
nachträglich ins Team gekommen und trainieren nicht unter Frank Urban.
Mit
Sina Felke, Julia Loselein, Katrin Reißberg, Szaundra Diedrich, Gerdien
Küppers, Kim Polling (beide NL), Elena Moretti, Assunta Galleone und
Lucia Tangorre (alle drei Italien) stehen insgesamt neun international
erfahrene Nationalkaderathletinnen in den Reihen des Teams.
Ziel
für die kommende Saison soll sein, zunächst Erstligaluft zu schnuppern
und sich unbedingt in der Liga halten und nach und nach zu etablieren.
Alle Kämpferinnen des Teams sind noch immer in der Entwicklungsphase und
sollen sich in den nächsten vier, fünfJahren weiter verbessern. waz
bottrop
+++ 12.09.2010 Sarah Kasper & Alexandra Zwirner siegen in Bonn +++
Sarah Kasper und Alexandra Zwirner gewinnen bei den diesjährigen
"Bonn Open" jeweils die Goldmedallie. Bei dem internationalen Turnier
der Frauen U19 konnten die beiden sich insbesondere gegen die starke
Konkurrenz aus den Niederlanden und Belgien durchsetzen.
Starker Auftritt der u19 Damen beim "Bonn Open" an diesem Wochenende!
Sarah Kasper ging in sowohl neuer Gewichtsklasse bis 48 kg als auch in
der neuen Altersklasse u19 an den Start. Das Teilnehmerfeld war
qualitativ sehr stark einzuschätzen, da Gäste aus Holland, Belgien und
Luxemburg an den Start gingen!
Ihre beiden Deutschen Kontrahentinnen (unter anderem Alisha Sheikh, die
früher für Witten in der Mannschaft kämpfte) konnte Sarah klar
dominieren und gewann nach jeweiliger Führung mit Haltegriff.
In der ersten Begegnung gegen ihre erste Holländische Gegnerin lieferte
Sarah einen super Kampf, den Sie aber fragwürdig nach der kompletten
Kampfzeit mit Kampfrichterentscheid verlor. Gegen ihre 2te Holländische
Gegnerin passierte ihr das nicht, sie war den ganzen Kampfverlauf
aktiver und konnte deswegen durch zwei Passivitätsbestrafungen gegen
ihre Gegnerin gewinnen! Da sich ihre Gegnerinnen alle im Kreis schlugen
durfte sich Sarah am Ende auf Grund der besseren Unterbewertung verdient
als Siegerin feiern lassen!
Alex Zwirner startete eben so erfolgreich in das Turnier, sie bestätigte
ihre Klasse mit einem Sieg per Haltegriff, nachdem sie vorher ein
Freilos hatte.
Im Halbfinale gegen Laura Natoli aus Belgien bewies Alex taktische
Stärke. Eine frühe Yuko Führung konnte sie taktisch über die Zeit
verwalten und erreichte sogar kurz vor schluss noch mit einem Haltegriff
den Ippon Sieg!
Das Finale gegen die starke Djoeke Bouwmanns aus Holland beendete Alex
mit einem spektakulären Morote-Seoi-Nage bereits nach kürzester Zeit!
Auch sie war damit verdiente Turniersiegerin!
Kristina Secerzis konnte nach ihrem Auftaktsieg im ersten Kampf in der
u16 leider keine Platzierung erreichen, hat aber als Jungjahrgang noch
alle Möglichkeiten offen!
Mannschaftskämpferin Kira Quast (u19, -63kg) konnte keine Platzierung erreichen!
su witten-annen
+++ 10.09.2010 Regina Schneider und Andrè Föbus holen Bezirkstitel +++
Die Bezirksmeisterschaften der Männer und Frauen in Hamm
verliefen für die Judokas von der Polizei - Sportvereinigung Bochum mit fünf
Platzierten sehr erfolgreich.
Gleich über zwei Bezirkstitel konnten sich die PSVLer
freuen.
In überlegener Manier zog die PSV Jugendtrainerin Regina
Schneider ins Finale der Gewichtsklasse bis 70 kg ein.
Dort warf sie die
Siegenerin Chantal Goergen mit einem Fußstopper, setzte im Boden nach und
siegte mit einem Haltegriff.
Den zweiten Bezirkstitel holte Andrè Föbus bis 73 kg für
die PSV Bochum.
Auch er gewann seine Vorkämpfe alle vorzeitig. Im Finale
mußte er nicht mehr antreten, da sein Gegner Kai Kirbschus von der SU
Witten-Annen wegen einer Verletzung
aufgab.
In der Gewichtsklasse bis 57 kg traf Maren Steinbrink
direkt auf die letztjährige Jugend-Vizeeuropameisterin Alexandra Zwirner von
der SU Witten - Annen.
Nach einem harten Kampf musste sie sich knapp Zwirner mit
einer mittleren Wertung geschlagen geben. Über die Trostrunde kämpfte sie sich
ins kleine Finale vor, welches sie nach wenigen Sekunden für sich entschied.
Gleich zwei 2. Plätze holten die PSV Frauen.
Madeleine Fornahl , Trainerin für Langendreer, kam ohne
Schwierigkeiten bis 63 kg ins Finale. Dort traf sie auf die Bundesligakämpferin
Kyra Quast aus Siegen. Nach der regulären Kampfzeit hatte keine der beiden
Kämpferinnen eine Wertung auf der Tafel, sodass es in die Verlängerung ging.
Dort konnte Madeleine Fornahl wegen einer Verletzung
nicht mehr richtig kämpfen und verlor durch zwei Passivitätsstrafen.
Ebenfalls Vizemeisterin wurde Barbara Ransiek über 78 kg.
Nach zwei vorzeitigen Siegen traf sie auf die Vize-Weltmeisterin der Masters,
Anke Pfeiffer aus Siegen. Nach einem abwechslungsreichen Kampf wurde Barbara
Ransiek von Anke Pfeiffer kurz vor Schluß entscheidend mit einer Hüfttechnik
geworfen.
Somit kann sich die PSV Bochum über fünf qualifizierte
Kämpfer/innen für die Westdeutschen Einzelmeisterschaften in Herne freuen.